Freundlicher gestaltetFörderschule weiht neuen Schulhof in Pulheim mit einem Spielefest ein

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Jugendliche spielen auf einem Tartanfeld Volleyball.

Der triste Eindruck ist Geschichte, der neu gestaltete Schulhof wird gut angenommen.

Rund 190 000 Euro hat die Stadt dafür ausgegeben. Das sei ein deutliches Signal, dass sie die Schule erhalten wolle, meint der Schulleiter.

Mit einem Spielefest hat die Schulgemeinschaft der Förderschule mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung an der Jahnstraße ihren neuen Schulhof eingeweiht. „Er ist eine Riesenbereicherung für die Schule. Er wird sehr gut angenommen“, sagte Schulleiter Volker Turk erfreut.

Der einst eher triste Hof der Förderschule im Abteiort hat in den Sommerferien ein freundliches Gesicht bekommen. „Es ging recht schnell“, sagte Volker Turk. Im Auftrag der Stadtverwaltung wurde ein Teil der Fläche gepflastert. Auf dem neuen Tartanfeld können die Schülerinnen und Schüler Fußball, Volleyball und Fußballtennis spielen.

Pulheim will die Förderschule erhalten

„In dem neuen Holzhäuschen auf der Rasenfläche finden bis zu zehn Schülerinnen und Schüler in den Pausen Unterschlupf.“ Es ist bei den 57 Kindern und Jugendlichen im Alter von neun bis 17 Jahren ebenso beliebt die drei „Lümmelbänke“ am Rand der Spielfläche. Die mit den Arbeiten beauftragte Firma hat auch das Geländer am Eingang und bei den Toiletten auf Vordermann gebracht. „Das war dringend notwendig“, betont Turk.

Großen Dank sprach er Bürgermeister Frank Keppeler aus, der zum Spielefest eingeladen war, wie auch den Fraktionen, die beschlossen hätten, die Verschönerung des Schulhofs zu finanzieren. Rund 190 000 Euro hat die Stadt dafür ausgegeben. Das sei ein deutliches Signal, dass die Stadt die Förderschule erhalten wolle.

Sie sei in den vergangenen Jahren immer wieder im Bestand bedroht gewesen. „Lange existierte die Vorgabe, dass die Schule nur Schülerinnen und Schüler aus Pulheim aufnehmen darf.“ Das sei vor zwei Jahren geändert worden. „Jetzt ist die Stadt als Schulträger auf einem guten Weg, mit den Nachbarkommunen Vereinbarungen zu treffen, um so den Bestand der Schule zu sichern.“

Auch die zwölf Lehrerinnen und Lehrer im Kollegium, die vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Offenen Ganztag und die fünf Schulbegleiter arbeiteten mit Hochdruck daran, den Schülerinnen und Schülern mit Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung einen Schulplatz zu sichern.

Dafür gab es ein großes Lob von Frank Keppeler. Turk und sein Kollegium leisteten hervorragende Arbeit. „Deshalb genießt die Schule zu Recht ein hohes Ansehen und einen ausgezeichneten Ruf“, meinte Keppeler und sagte zu, dass die noch fehlenden Bänke sowie das Volleyballnetz zügig aufgebaut würden.

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