Da der See zu 30 Meter tief ist, die Ufer steil abfallen und die Wassertemperaturen variieren, besteht akute Lebensgefahr.
Stadt erinnert an BadeverbotZäune am Pulheimer See zerschnitten

Gefährliche Abkühlung: Im Pulheimer See ist das Baden verboten.
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Der drängende Wunsch nach Abkühlung macht offenbar nicht vor Zäunen halt. Die Stadtverwaltung Pulheim teilte gestern mit, dass am Pulheimer See Zäune mutwillig zerstört worden sind – offenbar, um ans Gewässer zu gelangen und darin zu schwimmen. Allerdings sind das Betreten des Geländes und das Baden im See strengstens verboten. Da er bis zu 30 Meter tief ist, die Ufer steil abfallen und die Wassertemperaturen variieren, besteht beim Schwimmen akute Lebensgefahr.
Für eine erlaubte Abkühlung sorgt heute die Freiwillige Feuerwehr in Elsdorf. Im Sport- und Bewegungspark will sie zwischen 16 und 18 Uhr Wasser im schattigen Teil des Parks versprühen.
Zuflucht vor der Hitze in Hürther Kirchen
In Hürth öffnen die katholischen Gemeinden bis auf Weiteres werktags von 9 bis 17 Uhr ihre Kirchen St. Maria am Brunnen in Alstädten-Burbach, St. Mariä Geburt in Efferen sowie St. Severin in Hermülheim als Zufluchtsort vor der Hitze. Gerade die älteren, historischen Kirchen bleiben in den Sommermonaten angenehm kühl und bieten Raum zur Einkehr, teilen die Gemeinden mit.
Wegen der anhaltenden Hitzewelle ist eine weitere Veranstaltung abgesagt worden. Das Sommerfest der Bernd-Alois-Zimmermann Musikschule in Erftstadt ist von Samstag auf September verschoben worden. Ein genauer Termin werde noch bekanntgegeben, heißt es. Bereits am Dienstag waren „Kunst an der Baustelle“ in Bergheim, das Sommerfest der Tanzgruppe der Karnevalsfreunde Gymnich und das Fest zum 30-jährigen Bestehen des ambulanten Hospizes Kerpen abgesagt worden. Ebenso die Sonderausgabe des Feierabend-Marktes in Elsdorf. (mma/aen/jtü)