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Tiere im UrlaubKatzenpension in Stommelerbusch eröffnet

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Nur fürs Foto inspiziert Mimi schonmal die Katzenpension, die in der nächsten Woche eröffnet wird. Für Carmen Hoffmann geht ein Herzenswunsch in Erfüllung.

Nur fürs Foto inspiziert Mimi schonmal die Katzenpension, die in der nächsten Woche eröffnet wird. Für Carmen Hoffmann geht ein Herzenswunsch in Erfüllung.

Pulheim-Stommelerbusch – Ein bisschen Zeit haben Carmen und Peter Hoffmann noch. Die erste Samtpfote mietet sich erst am 16. Juli in ihrer „Katzenpension Hoffmann“ am Ruckesweg 11 im beschaulichen Stommelerbusch ein.

Doch bis dahin haben die Eheleute, die sich mit ihrer eigenen Katzenpension einen Herzenswunsch erfüllen, noch einiges zu erledigen. Beispielsweise möchte Tüftler Peter Hoffmann, Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik im Ruhestand, hier und da noch weitere Klettermöglichkeiten anbringen.

„Die Löcher sind schon gebohrt“, sagt Carmen Hoffmann. Auch die Abtrennungen für die Einzelzimmer und den „Sicherheitsbereich“ zwischen Eingangstür und dem eigentlichen, 55 Quadratmeter großen, mit Fußbodenheizung ausgestatteten Aufenthaltsbereich fehlen noch.

Etwas arbeitsintensiver dürfte die Fertigstellung des Außengehege im Garten sein. „Es wird überdacht und mit Kratzbäumen und verschiedenen Klettermöglichkeiten ausgestattet. Es soll so schnell wie möglich fertig sein.“ Und es soll „möglichst abwechslungsreich gestaltet werden“, wie der Innenraum auch, der die Tiere zum Klettern und Spielen einladen soll.

Kameras zur Beobachtung aus der Ferne

Für die Katzenbesitzer hat sich Peter Hoffmann, der „handwerklich sehr begabt ist und alle Ideen umgesetzt hat“ (so Carmen Hoffmann über ihren Mann), etwas Besonderes einfallen lassen: „Er möchte Kameras installieren, damit sie sich aus der Ferne überzeugen können, dass es ihrer Katze gut geht.“ Mit einem individuellen Code könne jeder Halter auf den Videostream zugreifen, so Carmen Hoffmann.

Idee vor drei Jahren

Warum sich das Paar auf das Abenteuer Katzenpension einlässt? „Die Idee hatte mein Mann vor drei Jahren.“ Zunächst war Carmen Hoffmann, die im öffentlichen Dienst arbeitet, gar nicht begeistert von dem Vorschlag. Wegen der großen Verantwortung und weil so eine Pension sehr viel Arbeit bedeute.

„Vor zwei Jahren wurde das Ganze konkreter.“ Nachdem ihre drei Samtpfoten, Kater Felix und die Katzen Goldie und Mimi, zum zweiten Mal die Urlaubszeit in einer Pension verbracht hatten. Sie hätten gute Erfahrungen gemacht, aber sie hätten festgestellt: „Das können wir besser.“

Sie habe sich schlau gemacht, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, und das Veterinäramt des Kreises kontaktiert. „Die Mitarbeiterin hat uns in unserer Idee bestärkt und ermutigt.“ Dann ging alles recht schnell: Carmen Hoffmann, die seit langer Zeit ehrenamtlich im Tierheim Dormagen arbeitet, erwarb nach einem zweitägigen Lehrgang den vorgeschriebenen Sachkundenachweis. Anschließend verwandelte das Paar die Räume im Souterrain des Hauses – „das war ein Rohbau“ – innerhalb von sechs Monaten in eine gemütliche Katzenpension. Nun freut sich das Paar, die ersten Tiere aufzunehmen.

www.katzen-hoffmann.de

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