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Ursache weiter unklarBehörde plant wegen Gestank in Rhein-Erft auch Kontrollen bei Nacht

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Zu sehen ist das Gebäude der Bezirksregierung.

Die Bezirksregierung bereitet weitere Maßnahmen vor, um den Ursachen der Geruchsbelästigungen auf die Spur zu kommen. 

Seit Wochen beklagen Bürger Geruchsbelästigungen in Brühl, Hürth und Erftstadt. Die Bezirksregierung plant weitere Maßnahmen.

Die Bezirksregierung bereitet – auch in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW – weitere Maßnahmen vor, um den Ursachen der Geruchsbelästigungen auf die Spur zu kommen, über die seit Wochen in der Region geklagt wird. Das teilt die Bezirksregierung auf Anfrage mit.

Geplant seien auch Kontrollen zu Nachtzeiten. Das hatten zuletzt die beiden Bürgermeister Dr. Marc Prokop aus Brühl und Dirk Breuer aus Hürth gefordert, weil sich die Beschwerden gerade für diesen Zeitraum häufen würden.

Gestank in Rhein-Erft: Bislang konnte die Bezirksregierung keinen Verursacher ermitteln

Bislang konnte die Bezirksregierung keinen Verursacher für die beklagten Gerüche ermitteln. Bei den Betrieben, für die die Kölner Behörde zuständig sei, seien „nach wie vor keine Abweichungen vom genehmigten und ordnungsgemäßen Betrieb festgestellt worden“. Die Anlagen des VZEK in Erftstadt und im Chemiepark Knapsack würden nach dem aktuellen Stand der Technik betrieben, so dass weitere Maßnahmen nicht verhältnismäßig wären, teilte ein Sprecher mit.

Beim Eisenwerk in Brühl seien nach ähnlichen Beschwerden in der Vergangenheit umfangreiche Sanierungsmaßnahmen angeordnet worden, die aber noch nicht vollständig abgeschlossen seien, so die Bezirksregierung. Die Umsetzung der Maßnahmen werde sukzessive zu einer Reduzierung der Geruchsemissionen führen.

Nach Einschätzung der Bezirksregierung ist das Eisenwerk – wie auch der Chemiepark Knapsack – von der Geruchscharakteristik her jedoch nicht hauptausschlaggebend für die aktuellen Beschwerden. „Die Betriebe werden weiterhin überwacht, sodass Abweichungen vom bestimmungsgemäßen Betrieb zeitnah erkannt und abgestellt werden können“, so der Behördensprecher. (aen)