Beinahe einstimmig entschieden Susanne Kayser-Dobiey und Alexander Rheindorf die Wahl auf dem Parteitag in Frechen für sich.
Vorstand gewähltFDP Rhein-Erft hat künftig eine Doppelspitze

In Frechen hat die FDP auf ihrem Parteitag den neuen Vorstand gewählt. Den Vorsitz teilen sich Susanne Kayser-Dobiey und Alexander Rheindorf.
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Als „besonders harmonisch“ bezeichneten sowohl der scheidende Vorsitzende der FDP-Kreispartei Dr. Christian Pohlmann als auch der neue Co-Vorsitzende Alexander Rheindorf den Parteitag in Frechen am gestrigen Sonntag. Mit 55 Ja-Stimmen (96,5 Prozent) wählten die anwesenden Mitglieder Rheindorf zum Co-Vorsitzenden.
Rhein-Erft: Kayser-Dobiey ist Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung
Komplettiert wird die neue Doppelspitze der FDP durch Susanne Kayser-Dobiey, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft. Sie fuhr ein nahezu identisches Ergebnis ein und wurde mit 54 Ja-Stimmen gewählt. Beide Wahlen verzeichneten bei einer Wahlbeteiligung von 57 beziehungsweise 56 Mitgliedern je eine Nein-Stimme sowie eine Enthaltung. Stellvertretende Vorsitzende sind Lars Effertz, Katharina Bischoff und Vivien Platz. Schatzmeister ist Stefan Westerschulze, Schriftführer ist Nikolas Thörner.
„Ich bin zufrieden und freue mich sehr auf die Arbeit mit Susanne Kayser-Dobiey“, sagt Rheindorf: „Wir beide harmonieren als Team. Wir ergänzen uns perfekt. Sie bringt langjährige Erfahrung mit und eine breite Expertise“, sagt Rheindorf.
Er selbst ist Jahrgang 1995, lebt in Bergheim und gehört dem Vorstand der Kreispartei seit 2024 an. „Meine Kernthemen verorte ich vor allem in der Prozessoptimierung, ein Bereich, in dem ich bereits bei Dorint in der HR, also dem Personalwesen, viel Expertise gewinnen konnte.“ Weitere Themen seien die Innovation der Volkswirtschaft, sozialer Aufstieg und Chancengerechtigkeit.
Susanne Kayser-Dobiey unterlag im Jahr 2021 Dr. Christian Pohlmann bei der Wahl zum Kreisvorsitz. 2024 war Rheindorf auf ihren Stellvertreter-Posten nachgerückt, weil sie nicht wieder angetreten war. Sie ist geboren im Jahr 1976. Pohlmann hatte bereits nach dem enttäuschenden Ergebnis der Kommunalwahl im vergangenen Jahr angekündigt, nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren. (enp)

