Rhein-Erft-Kreis/ Brühl – An der Spitze der Kreisfeuerwehr steht ein Wechsel an. Kreisbrandmeister Heinz-Peter Brandenberg wird einen neuen Stellvertreter bekommen. Derzeit bekleiden diese Ehrenämter der Leiter der Feuerwehr Pulheim, Ralf Rahn, und sein Kollege aus Hürth, Dr. Friedhelm Wolter. Die Amtszeit von Wolter ist im Mai dieses Jahres ausgelaufen.
Wolter hatte bereits vor Monaten angekündigt, aus persönlichen Gründen nicht wieder zur Wahl zur Verfügung zu stehen. Seine Nachfolge könnte Peter Berg, der Leiter der Brühler Wehr, antreten. Die Wehrleiter aus dem Kreis hatten sich auf Berg verständigt. Am vergangenen Donnerstag fand eine Anhörung beim Bezirksbrandmeister Manfred Savoir statt. Dort wurde mitgeteilt, dass die Wehrleiter aus dem Rhein-Erft-Kreis Peter Berg zum Stellvertreter vorschlagen. Hat Savoir keine Bedenken, gibt er den Vorschlag an den Landrat des Kreises weiter. In einer der nächsten Kreistagssitzungen sollen die Mitglieder über den Vorschlag entscheiden. Erfahrungsgemäß stimmt der Kreistag der Nominierung zu. Der Kreisbrandmeister sowie die Stellvertreter sind Ehrenbeamte, die auf eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt werden. Die Amtszeit von Kreisbrandmeister Brandenberg endet 2016, die seines Stellvertreters Rahn im Jahr 2015.
Neue Aufgaben
Der Kreisbrandmeister und seine Stellvertreter unterstützen den Landrat bei der Aufsicht über die Feuerwehren im Rhein-Erft-Kreis. Bei Einsätzen kann der Kreisbrandmeister die Leitung des Einsatzes übernehmen. Weitere Aufgabe ist die Leitung und Organisation der Kreisfeuerwehrschule in Bedburg, in der Fortbildungen und Übungen stattfinden. Ständig wachsende Herausforderungen mit dem Umgang von neuen Ausrüstungsgegenständen machen eine permanente Fortbildung der Mitglieder der Feuerwehren notwendig. Diesen Teil organisiert Ralf Rahn. Ein zweiter Teil, die Bereitschaft III, betrifft den Einsatz der freiwilligen Feuerwehren bei überörtlichen Einsätzen. Beispielsweise unterstützten Helfer aus dem Kreis Kollegen bei der Brandbekämpfung 2011 im Hohen Venn. Diese Organisation soll der neue stellvertretende Kreisbrandmeister übernehmen.
