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„Mein Sommermärchen” – Leser erzählenNeu-Wesselinger Max erobert Papas Herz im Sturm

2 min

Der kleine Max Peter gehört nun zur Familie.

  1. Nadine und Chris Prokop kennen sich seit ihrer Schulzeit.
  2. Ende Juni wurde ihr Sohn Max geboren – Er musste wegen einer Verwicklung der Nabelschnur per Kaiserschnitt geholt werden.
  3. Jetzt ist die junge Familie gesund und glücklich – ihr Sommermärchen.
  4. Unsere neue Serie erzählt Geschichten unserer Leserinnen und Leser.
  5. Zum Lesen und Mitmachen!

Wesseling – Die Geburt von Max Prokop verlief anders als geplant. Obwohl die Schwangerschaft unkompliziert verlaufen war, musste das Baby nach 20 Stunden Wehen per Kaiserschnitt geholt werden. „Der Kleine hatte sich die Nabelschnur wie einen Rucksack um den Oberkörper gewickelt“, erzählt Vater Chris Prokop, der als Kaufmann arbeitet. Drei Tage später war das aber längst vergessen. „Als ich ihn nach der Narkose gesehen habe, war ich einfach nur froh, dass wir beide gesund sind“, sagt Mutter Nadine Prokop beim Besuch im Marienhospital Brühl.

Die 30 Jahre alte Beamtin und ihr Mann sind dort am 30. Juni das erste Mal Eltern geworden. 3120 Gramm brachte ihr Sohn auf die Waage bei 50 Zentimeter Körpergröße. „Ich hatte mir eigentlich ein Mädchen gewünscht, weil die oft Papa-Kinder werden“, beichtet der Vater schmunzelnd. Spätestens als der 32-Jährige seinen Sohn nach der Geburt zum Kuscheln auf die Brust gelegt bekam, hatte er sein Herz erobert.

Max hat spontan einen Zweitnamen bekommen: Peter. „Unser bester Freund hieß so“, erzählt Chris. „Leider ist er letztes Jahr mit dem Motorrad tödlich verunglückt.“ Wenn Max groß ist, wollen ihm die Eltern von Peter erzählen. Der erste Vorname stand dagegen lange fest. „Ich wollte meinen Sohn schon immer Max nennen“, sagt Chris.

Das Paar kennt sich schon seit der Schulzeit und ist 2015 zusammengekommen. Vergangenes Jahr im Sommer haben die beiden geheiratet. Kurz danach wurde Nadine schwanger. „Wir hatten gerade den Tod unseres Freundes und den des Opas hinter uns, dann kam endlich eine gute Nachricht“, erzählt die 30-Jährige. Nach dem Krankenhaus freut sie sich zu Hause auf ein Mett-Frühstück. Das hat sie in der Schwangerschaft am meisten vermisst.

Haben Sie auch ein Sommermärchen zu erzählen? Ein Ereignis aus einem Sommer, das Sie nie wieder vergessen werden? Dann melden Sie sich unter 02232/50125140 oder per E-Mail bei uns.

redaktion.rhein-erft@ksta-kr.de