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Gefährlicher SchädlingStadt Wesseling warnt vor Eichenprozessionsspinner

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Zu sehen ist eine Raupe des Eichenprozessionsspinners.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners besitzen für den Menschen gefährliche Brennhaare.

Wer Raupen oder Nester an einer Eiche entdeckt, sollte Abstand halten und den Fund der Verwaltung mitteilen.

Gespinstmotte oder Eichenprozessionsspinner? Immer wieder erreichen die Stadt Wesseling Hinweise auf einen möglichen Befall mit dem Eichenprozessionsspinner, der kurze, für den Menschen gefährliche Brennhaare besitzt. In zahlreichen Fällen handele es sich aber um die deutlich häufigere und für Menschen ungefährliche Gespinstmotte. Anhand von wichtigen Merkmalen seien die beiden Arten meist gut zu unterscheiden, informiert die Stadt.

So sind die Raupen der Gespinstmotte unbehaart und gesundheitlich unbedenklich. Sie befallen Obstbäume, Weißdorn, Pfaffenhütchen oder andere Sträucher und können ganze Pflanzen mit auffälligen weißen Gespinsten überziehen. Der Anblick wirke oft spektakulär, stelle für Menschen jedoch keine Gefahr dar.

Der Eichenprozessionsspinner kommt fast ausschließlich an Eichen vor. Seine Raupen sind behaart und bewegen sich häufig in langen Reihen hintereinander. Diese sogenannten Prozessionen haben der Art ihren Namen gegeben.

Die Nester sitzen meist am Stamm oder in Astgabeln und wirken grau-weißlich und filzig. Ab dem dritten Larvenstadium entwickeln die Raupen feine Brennhaare, die bei Menschen Hautreizungen, Augenbeschwerden oder Atemwegsprobleme auslösen können. Wer Raupen oder Nester an einer Eiche entdeckt, sollte Abstand halten und den Fund beim Umweltamt per E-Mail, dem Ordnungsamt ebenfalls per E-Mail oder unter 02236/701354 melden. Auch der Mängelmelder auf der städtischen Homepage kann dafür genutzt werden.

In Brühl musste zuletzt der Kinderspielplatz an der Freizeitwiese Süd gesperrt werden, weil dort Nester des Eichenprozessionsspinners gefunden worden waren. Diese wurden entfernt, der Spielplatz bleibt jedoch noch bis einschließlich Freitag, 12. Juni, gesperrt. Vor der Freigabe erfolge eine Begutachtung wie die Stadt Brühl mitteilte.