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Mutmaßliches Leichenteil aus Wesselinger WaldGefundener Unterschenkel ist Amputat

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abgerissene Polizeiabsperrband im Wald am tag

Symbolbild

Wesseling – Bei dem am Dienstag (24. November) in Wesseling-Berzdorf gefundenen Unterschenkel handelt es sich nach den Ermittlungen der eingesetzten Mordkommission und den rechtsmedizinischen Untersuchungen um ein Amputat. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat ein Krankenhaus dieses an eine Fachfirma zum Transport in eine nahe der Fundstelle gelegene Entsorgungsanlage übergeben.

Die Firma steht auf dem Gelände eines angrenzenden Chemieunternehmens. In der Anlage werden bei extrem hohen Temperaturen unter anderem organische Abfälle aus Krankenhäusern verbrannt. Die Mitarbeiter der Firma wurden im Rahmen der Ermittlungen befragt. Dort konnte man sich nicht erklären, wie das Amputat dort hinkommen konnte. Denkbar sei auch, dass der Unterschenkel auf dem Weg zur Entsorgungsanlage verloren gegangen ist. Fest steht, dass die Mordkommission ein Gewaltverbrechen ausschließt. Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer: „Ob der Fall gegen strafrechtliche Vorschriften verstößt oder es sich um eine Ordnungswidrigkeit handelt, wird derzeit noch geprüft.“

Ein Zeuge hatte in der Nähe eines Waldstücks in Wesseling einen grausamen Fund gemacht: Er fand dort am Dienstagnachmittag einen Teil eines menschlichen Körpers.

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Der 30 Jahre alte Zeuge machte den Fund in der Nähe eines kleinen Querwegs an der Rodenkirchener Straße im Wesselinger Stadtteil Berzdorf. Die Polizei war am Mittwoch vor Ort und suchte die Fundstelle unter anderem mit Hunden nach Spuren ab. (red)