Etienne Coppeneur eröffnet ein neues Lokal in Bad Honnef. Sein Nachname ist in der Region für Kulinarisches bereits bekannt.
Gastro-TippDas Salut in Bad Honnef bietet ambitionierte Küche mit mediterranen Akzenten

Etienne Coppeneur hat eine Anlaufstelle für Feinschmecker geschaffen.
Copyright: Etienne Coppeneur
Die Gourmets rund um das Siebengebirge dürfen sich auf eine spannende neue Anlaufstelle freuen. Im Zentrum von Bad Honnef hat Etienne Coppeneur das Restaurant „Salut“ eröffnet. Dafür hat er die Räumlichkeiten des ehemaligen „Ludmilla´s“ übernommen und renoviert. Der Name des 24-jährigen ist in der Region bekannt. Etiennes Vater Oliver verwöhnt seine Kunden in Bad Honnef seit Jahrzehnten als Chocolatier mit seiner Confiserie und betreibt seit mehreren Jahren zusätzlich in Bonn eine Mischung aus Café und Schokoladengeschäft.
Ausbildung im Steigenberger Grand Hotel auf dem Petersberg gemacht
Filius Etienne startete sein Berufsleben mit einer Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann im Steigenberger Icon Grandhotel auf dem Petersberg. Anschließend arbeitete er im schweizerischen Luftkurort Davos im Steigenberger Icon Grandhotel Belvédère. Nach seiner Rückkehr in die Heimat sammelte er in der Firma des Vaters weitere Erfahrungen im Eventbereich. Nun sieht sich Etienne gerüstet, um den Schritt in die gastronomische Selbständigkeit zu wagen. „Für mich war klar, dass ich das erste eigene Restaurant in meiner Heimatstadt eröffnen werden“, sagt der Neu-Gastronom.

Etienne Coppeneur punktet mit einem gut sortierten Weinsortiment.
Copyright: Etienne Coppeneur
Als wichtige Stütze konnte er Chefkoch Maximilian Brungs gewinnen, der zuvor im – jüngst erstmals mit einem Stern des Guide-Michelin geschmückten – Beueler Restaurant „Theodor´s“ am Herd gestanden hatte. Zu seinen weiteren Stationen gehört das Restaurant „Anthony´s Kitchen“ in Meerbusch. Das Restaurant Salut möchte sich mit einer europäischen Küche profilieren, die vornehmlich auf französisch und italienisch inspirierte Speisen setzt.
Eröffnungskarte im „Salut“ macht Hunger auf mehr
„Wir kochen, was wir selber gerne mögen“, fasst der Gastgeber die kulinarische Marschrichtung zusammen. Der Blick auf die Eröffnungskarte weckt Appetit. Vorweg munden zum Beispiel Sepia Arancini (12 Euro), Rindertatar mit Schalotten, Crème fraîche und Brioche (17 Euro) oder Halloumi mit Tomate, Basilikum und Zitrone (9 Euro).
Als Hauptgänge bereitet Maximilian Brungs etwa Tagliatelle Trüffel (24 Euro), eine Wildreis Bowl mit Kokos, Cashew, grünem Spargel und Blumenkohl (18 Euro) oder Kikok Maishähnchen-Keule mit Maisgrieß, Babymöhrchen und Salzzitronen-Sauce (26 Euro). „Uns ist daran gelegen, die meisten Zutaten selber frisch zu zubereiten“, versichert der junge Gastronom und nennt beispielhaft hauseigene Pasta, selbst gebackenes Focaccia oder Essig und Zwiebeln, die in der Küche eingelegt werden.
Die Getränkekarte bietetet eine große Auswahl
Zu den Speisen schmecken frisch gezapftes Veltins Pils, Peters Kölsch oder Helles Pülleken. Hervorzuheben ist die große Auswahl an Schaumweinen. Darunter Cava von Pere Ventura aus dem spanischen Penedès, Tropfen aus der fränkischen Sektmanufaktur des Weinguts Sommerhausen oder Champagner von Taittinger aus dem französischen Reims.
Auch das Weinsortiment kann mit einer gut sortierten Auswahl an deutschen, italienischen, spanischen und französischen Erzeugnissen punkten. Wir entdecken zum Beispiel unter den offenen Angeboten Grauburgunder vom pfälzischen Weingut Ellermann-Spiegel (0,15 l für 6 Euro) oder „Malpostor“ Crianza von der katalonischen Bodega der Familia Torres (0,15 l für 7 Euro). Geschüttelt und gerührt werden Cocktails vom Espresso Martini (14 Euro) bis hin zum Peach Brandy Sour (13,50 Euro).
Salut, Linzer Straße 1b, 53604 Bad Honnef, sonntags, montags und donnerstags 17 bis 23 Uhr, freitags und samstags 17 bis 0 Uhr.

