Drei Männer waren am Sonntagabend (5. Juli) in Neinkirchen-Seelscheid in Streit geraten. Es flogen die Fäuste, was einen Großeinsatz auslöste.
Großeinsatz von Polizei und RettungsdienstSchlägerei in Unterkunft für Geflüchtete in Neunkirchen-Seelscheid

Zahlreiche Kräfte von Polizei und Rettungsdienst waren zu der Unterkunft gefahren, auch ein Rettungshubschrauber landete dort.
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Eine Schlägerei in einer Unterkunft für Geflüchtete hat in Neunkirchen-Seelscheid am Sonntagabend (5. Juli) zu einem Großeinsatz von Rettungskräften geführt. Gegen 19.15 Uhr sollen drei Bewohner der Unterkunft an der Ohnlenhohnstraße in Neunkirchen in Streit geraten sein. Dabei soll einer von ihnen der Polizei zufolge die beiden anderen mit einem kleinen spitzen Gegenstand verletzt haben. Einer der Männer trug Verletzungen an der Schulter und am Ohr davon.
Mehrere andere Bewohnerinnen und Bewohner alarmierten die Polizei. Aufgrund von Sprachbarrieren sei die Lage zu Beginn nicht eindeutig gewesen. Die Polizei eilte deswegen mit einer Vielzahl von Streifenwagen herbei, die Feuer- und Rettungsleitstelle löste einen sogenannten Massenanfall an Verletzten aus. Sechs Rettungswagen wurden entsandt, der Hubschrauber Christoph 3 brachte einen Notarzt.
Doch die drei Beteiligten hatten nur leichte Verletzungen erlitten. Sie kamen – teils unter Begleitung der Polizei – ins Krankenhaus, konnten es mitunter schon am selben Abend wieder verlassen. Die genauen Hintergründe des Streits sind noch unklar, die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.