Die Demonstration am Mittwochabend soll ruhig verlaufen sein, berichten Passanten vor Ort.
180 TeilnehmendePro-Palästina-Demo schränkt Bus- und Bahnverkehr in Bonner Innenstadt ein

Am Mittwochabend, 8. November, zog eine pro-palästinensische Demo durch die Bonner Innenstadt.
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Eine pro-palästinensische Demonstration im Zuge des Nahost-Konflikts hat am Mittwochabend, 8. November, gegen 18 Uhr kurzzeitig den öffentlichen Nahverkehr in der Bonner Innenstadt lahmgelegt.
Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ mitteilt, sei die Demo angemeldet gewesen und werde von der Polizei begleitet. „Derzeit sollen etwa 180 Teilnehmende dabei sein“, so der Sprecher. 150 seien vom Veranstalter angemeldet worden. „Die Demonstration läuft unter dem Thema 'Stoppt den Völkermord in Gaza'.“
Bahnen und Busse fahren zeitweise verspätet ab
Eine Passantin, die während der laufenden Demo am Bertha-von-Suttner-Platz unterwegs war, sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass auch der Bahn- und Busverkehr aufgrund der Demo nur eingeschränkt fahre. Während die Straßenbahnen jedoch recht schnell wieder verkehren sollen, ließen die Busse länger auf sich warten. Sie empfinde die Demonstration als eine recht ruhige Versammlung.
Laut Angaben des Polizeisprechers rechne man jedoch nur mit kurzzeitigen Störungen. „Solche Störungen bleiben bei einer Demonstration nicht aus. Sobald die Demonstrierenden durch sind, gehen wir davon aus, dass der Verkehr wieder normal laufen kann.“
Seit Tagen versammeln sich immer wieder Menschen in deutschen Städten, darunter auch Köln und andere Städte in NRW und demonstrieren für die Palästinenser im Gaza-Streifen, aber auch für das Existenzrecht Israels. Eine Pro-Palästina-Demonstration in Essen am 4. November verlief zwar friedlich, wird jedoch derzeit auf Straftaten überprüft. (at)

