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UN-Chef warnt in BonnAbhängigkeit von Öl und Gas importiert Inflation

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UN-Klimachef Simon Stiell

UN-Klimachef Simon Stiell sieht die Welt im Würgegriff fossiler Brennstoffe (Archivbild).

In Bonn warnt UN-Klimachef Stiell: Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen importiert Inflation und Instabilität.

Simon Stiell, der Klimachef der UN, hat bei der Eröffnung einer zehntägigen Klimakonferenz in Bonn die Notwendigkeit eines beschleunigten Wechsels zu regenerativen Energiequellen betont. „Der Krieg im Nahen Osten verursacht unermessliches menschliches Leid und löst eine Kostenkrise bei fossilen Brennstoffen aus, die Volkswirtschaften überall in den Würgegriff nimmt“, äußerte der Leiter des UN-Klimasekretariats, das seinen Sitz in Bonn hat. „Es ist glasklar: Eine Fortsetzung unserer Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bedeutet, weiterhin Inflation und wirtschaftliche Instabilität zu importieren.“

Stiell appellierte an die internationale Gemeinschaft, in klima-politischen Fragen nun zügigere und entschlossenere Schritte zu unternehmen. „Wir müssen unsere Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen und die im Rahmen des Abkommens beschlossenen Pläne vollständig umsetzen.“ Er fügte hinzu, dass die Meisterung der weltweiten Klimakrise die herausforderndste und zugleich bedeutendste Mission darstelle, der sich die Menschheit je gemeinschaftlich gestellt habe.

Bonner Veranstaltung gilt als Deutschlands größte wiederkehrende UN-Tagung

Die zehntägige Klimakonferenz in Bonn zählt 6500 Teilnehmende. Diese Delegierten kommen aus den Bereichen Regierung, Wissenschaft, Wirtschaft sowie Zivilgesellschaft und repräsentieren beinahe alle Mitgliedsstaaten der UN. Das primäre Ziel der Zusammenkunft ist es, die kommende Weltklimakonferenz vorzubereiten, welche in diesem Jahr in Antalya in der Türkei abgehalten wird. Die Bundesregierung gibt an, dass es sich bei der Tagung in Bonn um die umfangreichste wiederkehrende UN-Veranstaltung auf deutschem Boden handelt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.