Ein weiterer Brand, der Weiden und Wald bedroht, hat zu einem Feuerwehreinsatz in Bornheim geführt. 60 Feuerwehrleute dämmten die Flammen ein.
Wieder Feuerwehreinsatz44.000 Quadratmeter Weide und Wald in Bornheim abgebrannt

Bedrohlich liefen die Flammen über die ausgetrocknete Weide in Bornheim.
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Ein Mann wurde bei einem Flächen- und Waldbrand am Mittwochmittag (12. August) verletzt. Rettungskräfte kümmerten sich um ihn. Wie der stellvertretende Feuerwehrsprecher der Bornheimer Feuerwehr, Simon Lanzerath, erklärte, sei er mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung im Rettungswagen behandelt worden. Später wurde er zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.

Verbrannt ist auch ein Fahrzeug - die Feuerwehr konnte es nicht vor den Flammen retten.
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Er hatte das Feuer auf der Weide nahe der Kitzburg bemerkt, hatte die Feuerwehr alarmiert, hatte sich zudem bemüht, den Wagenhalter zu erreichen, dessen Fahrzeug der brennenden Weide so bedrohlich nah stand, und hatte dann sogar noch versucht, das Feuer selber zu löschen. Doch das Feuer war schneller.
Als die Feuerwehr gegen 13 Uhr an der Einsatzstelle eintraf, schlugen ihnen die Flammen teils schon übermannshoch entgegen. Auch das am Rand der Weide geparkte Auto brannte bereits lichterloh. „Das Fahrzeug war nicht mehr zu retten“, erklärte Lanzerath. Das Feuer habe sich jedoch weiter über die Weide in Richtung Waldrand ausgebreitet.

Feuer im Wald des Kitzburger Waldes. Auch an den Nadelbäumen züngelten die Flammen empor.
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1000 Liter Wasser pro Minute werden auf die Flammen geschossen
Während die erste Wasserversorgung über die Feuerwehrtanklöschwagen sichergestellt werden konnte, arbeiteten parallel dazu weitere Einsatzkräfte am Aufbau der Wasserversorgungsleitung über den Hydranten. „Wir haben rund 2000 Meter Schlauch verlegt“, erklärte Lanzerath. Aus acht C-Rohren schossen rund 1000 Liter Wasser in der Minute auf die Flammen. Unter der Leitung von Bornheims Feuerwehrchef Wolfgang Breuer waren etwa 60 Feuerwehrleute im Einsatz.
Zur Unterstützung rückten auch die Feuerwehr-Kollegen aus Brühl mit ihrem speziell für Wald- und Vegetationsbrände ausstaffierten Unimog an. Aus Weilerswist kam darüber hinaus der große Tanklöschwagen mit mehr als 10.000 Litern Wasser an Bord. Doch all die Maßnahmen konnten nicht verhindern, dass das Feuer auch auf den Kitzburger Wald übergriff. In Windeseile hatte das Feuer sogar den Waldrand erreicht und im nächsten Moment züngelten dann auch schon die ersten Flammen an den Nadelbäumen hoch.
Der Wald brennt.
„Der Wald brennt“, riefen einige Passanten entsetzt, die das Feuer und den Feuerwehreinsatz aus der Ferne beobachteten. Schnell trafen kurz nach Ausbruch des Feuers die Halter der dort auf den Weiden stehenden Pferde am Einsatzort ein, um die durch den Rauchgeruch bereits unruhig gewordenen Tiere aus dem Gefahrenbereich zu holen. Doch richtig in Gefahr waren die Tiere nicht. Gute 20 Meter habe sich das Feuer in den Wald hineingefressen.
„Insgesamt stand eine Fläche von 44.000 Quadratmetern in Flammen“, erklärte Lanzerath. Mit Wärmebildkameras wurde das komplette Gelände abschließend noch einmal nach möglichen versteckten Glutnestern untersucht. Wie schon bei Bränden der vergangenen Tage wurde eine Brandwache zur weiteren Kontrolle des Areals eingerichtet.