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Brand in EitorfDach eines Einfamilienhauses wurde durch die Flammen zerstört

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Am Buchenweg in Eitorf ist der Dachstuhl eines Einfamilienhauses ausgebrannt.

Am Buchenweg in Eitorf ist der Dachstuhl eines Einfamilienhauses ausgebrannt.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr, Gemeindebrandinspektor Jürgen Bensberg, holte die Bewohnerin ins Freie.

Bei einem Feuer ist das Dach eines Einfamilienhauses in Eitorf zerstört worden. Eine große, dunkle Rauchwolke stand am Donnerstagnachmittag über dem Eitorfer Gemeindezentrum. Gegen 14.40 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert. Nur zwei Minuten nach dem ersten Alarm ließ der Einsatzleiter, Gemeindebrandinspektor Jürgen Bensberg, weiter Kräfte rufen. Er hatte von der Ortsmitte aus die Rauchsäule gesehen.

Am Buchenweg hatte ein Dachstuhl Feuer gefangen. Das Gebäude steht in der Nähe des Krankenhauses. Als Bensberg als Erster eintraf, schlugen Flammen durch die Dachziegel. Er klopfte an der Tür und holte die Seniorin, die dort wohnt, ins Freie. Das Dach ist später aufgesetzt worden, ursprünglich war das Haus ein Bungalow. Das war ein Glücksfall: Denn die Betondecke verhinderte, dass der Brand sich ins Erdgeschoss ausbreitete.

Das Feuer drohte auf das Nachbarhaus überzugreifen

Lediglich Qualm breitete sich durch eine Luke ins Obergeschoss aus, so blieben Zerstörungen durch die Hitze weitgehend aus. Gleichwohl ist das Gebäude vorläufig nicht bewohnbar. 32 Einsatzkräfte rückten mit zehn Fahrzeugen an und begannen sofort mit den Löscharbeiten. Zuerst ließ der Einsatzleiter eine Riegelstellung zum Nachbarhaus aufbauen, denn das Feuer drohte, sich auf das direkt angrenzende Dach auszubreiten.

Der schnelle Einsatz verhinderte den Überschlag. Einige Dachziegel wurde dennoch abgeschlagen, um auszuschließen, dass sich Glutnester bildeten. Der Dachstuhl der Seniorin indes war nicht mehr zu retten. Auf der Außenhaut war eine Photovoltaikanlage montiert, von der lediglich verschmorte Überreste blieben. Dachziegel waren weggeplatzt, Wehrleute unter Atemschutz entfernten die restlich mit einem Einreißhaken.

32 Einsatzkräfte waren zu dem Brandort in der Nähe des Krankenhauses ausgerückt.

32 Einsatzkräfte waren zu dem Brandort in der Nähe des Krankenhauses ausgerückt.

Nach einer guten halben Stunde war der Brand weitgehend bekämpft, es blieben noch Nachlöscharbeiten zu erledigen. Der Strom war abgeschaltet, der Energieversorger kümmerte sich darum, dass die Nachbarn weiterhin Strom erhielten. Die Freiwillige Feuerwehr aus Hennef-Uckerath schickte weitere sechs Einsatzkräfte, um den Grundschutz für Eitorf sicherzustellen.

Die Bewohnerin konnte bei ihrem Lebensgefährten untergebracht werden, der direkt gegenüber wohnt. Dieser holte noch Lebensmittel aus der Tiefkühltruhe, bevor sie verderben konnten.