Der Freiwilligen Feuerwehr und mehreren Landwirten gelang es gemeinsam, den Brand schnell zu löschen.
Flammen in Hennef-AuelAuf rund 2000 Quadratmeter Fläche brannte es auf einem Stoppelfeld

Auf einem Feld bei Hennef-Auel hat es auf rund 2000 Quadratmeter Fläche eines Stoppelfeldes gebrannt.
Copyright: Ralf Rohrmoser-von Glasow
Schon in Hennef-Lauthausen war der beißende Geruch von brennendem Stroh wahrzunehmen, hinter der Ortschaft war auch die dichte Rauchwolke zu sehen: Auf einem Feld oberhalb von Hennef-Auel ist am Donnerstagvormittag ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen fraßen sich durch das Stroh. Am Abend zuvor war das Feld gedroschen worden.
Spaziergänger hatten den Brand entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Die umliegenden Landwirte reagierten sofort. Mit mehreren Traktoren fuhren sie zu der Fläche. Mit einem sogenannten Grubber, mit der die obere Erdschicht gebrochen wird, zog ein Bauer eine Schneise vor den heranrückenden Flammen. Genau an dieser Stelle stoppte schließlich das Feuer.

Feuerwehrleute konnte das Feuer schnell löschen.
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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr – Tagesalarm, Stadt Blankenberg und Uckerath – löschten parallel dazu aus mehreren Schläuchen zunächst den Brand. Anschließend wässerten sie rund um die schwarz verkohlte Fläche den Boden, das waren nach Angaben des Leiters der Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Markus Henkel, rund 2000 Quadratmeter. Außerdem nässten sie eine Brombeerhecke sowie einige Bäume, die am Rand des Feldes standen.
Zwei Tankfahrzeuge brachten 30.000 Liter Wasser auf das Stoppelfeld
Der Wind hatte das Feuer noch zusätzlich angefacht. Einsatzleiter Christian Krüger ließ angesichts der massiven Rauchentwicklung sofort die beiden Tankfahrzeuge der Feuerwehr Hennef alarmieren. Die sind bei den hohen Temperaturen mit 13.000 respektive 17.000 Litern Löschwasser befüllt und können sofort ausrücken. So war die Versorgung sichergestellt.
Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Eine genaue Brandursache konnte nicht festgestellt werden, Ermittlungen sind eingeleitet. Noch während der Löscharbeiten begann ein Landwirt, die restlichen Strohschwaden zu Ballen zu pressen. Anschließend sollte der Grubber die Erde noch umbrechen, um ein Wiederaufflammen unmöglich zu machen.