„Power Up – sei kein Fossil“Schüler des Rhein-Sieg-Kreises üben Klimaschutz mit Robotern

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Es sind die teilnehmenden Kinder mit ihren Urkunden zu sehen.

Den sechsten Platz gab es für die Roboter-AG des Albert-Einstein-Gymnasiums in Sankt Augustin.

Kinder aus 16 Schulen des Rhein-Sieg-Kreises, Bonn und Bad Münstereifel ließen kleine Lego-Maschinen Aufgaben zur Nachhaltigkeit lösen.

Vielleicht sind Roboter die Lösung für mehr Klimaschutz? An der Gesamtschule Hennef-West maßen sich vor kurzem 16 teilnehmende Schulen aus dem Rhein-Sieg-Kreis, Bonn und Bad Münstereifel im Programmieren von Robotern. Unter dem Motto „Power Up – sei kein Fossil“ musste ihr Lego-Roboter mehrere Aufgaben bewältigen.

Weil die Gesamtschule Hennef-West im Vorjahr den Regionalwettbewerb der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation“ (ZDI) gewonnen hatte, durfte sie in diesem Jahr die Türen ihrer Aula öffnen. In drei Runden schickten die Jugendlichen ihre selbst programmierten Roboter auf einen Aufgabenparcours rund um das Thema Nachhaltige Energiewirtschaft.

Mehr als 1000 Beteiligte

Insgesamt beteiligen sich mehr als 1000 Kinder und Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen am ZDI-Roboterwettbewerb. Damit ist er einer der größten Lego-Roboterwettbewerbe in Europa. „Den Kindern macht das wahnsinnig Spaß: Sie sind, wenn sie hier ankommen, noch nicht ganz fertig mit ihrem Roboter und müssen hier verschiedene Aufgaben erledigen“, sagte Karsten Schraut, Abteilungsleiter der fünften bis siebten Klassen und Organisator des Wettbewerbs.

„Der Roboter baut symbolisch Windkraft- und Solaranlagen und holt alte Ölheizungen aus den Häusern. Und wenn er sie nicht im Gebüsch entsorgt und eine neue installiert, gibt’s die meisten Punkte“, erklärte er. Zwischen zwei und neun Mitglieder habe jedes Team. Die Kinder hätten sich intensiv vorbereitet, meist außerhalb des Unterrichts in AGs, sagte Schraut.

„Wilde Roberta“ macht das Rennen

Auf dem sechsten Platz landete die Roboter-AG des Albert-Einstein-Gymnasiums in Sankt Augustin. Unzufrieden sind die Mitglieder um Lehrer Daniel Kammer nicht. „Wir lagen zwischenzeitlich auf Platz 4, aber die letzte Runde lief – wie bei allen – nicht so gut, deswegen sind wir zufrieden“, sagte Jonathan Wagner.

Zwar hätten sie nur zwei Wochen Vorbereitung gehabt, doch hätten sie durch das Programmieren einiges gelernt: „Wir haben eine Menge Erfahrung gesammelt und wissen nun, wie man so etwas baut – das war auch sehr teamfördernd“, sagen sie.

Es gewann das Team „Wilde Roberta“ der Erzbischöflichen Gesamtschule in Bad Honnef. Das darf am 17. Juli beim großen Finale in Mülheim an der Ruhr gegen fünf weitere Teams antreten – und den nächsten regionalen Wettbewerb 2024 ausrichten. 

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