Solidaritätsdemo für Corona-OpferNiederkasseler gehen gegen Impfgegner auf die Straße

Etwa 100 Niederkasseler versammelten sich am Montagabend aus Solidarität mit Opfern der Pandemie. Aufgerufen hatten „Die Partei“.
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Niederkassel – Es war die erste Niederkasseler Demonstration gegen die „Spaziergänge“ von Gegnern der Corana-Maßnahmen und Corona-Leugnern, und es war voraussichtlich auch die letzte Demonstration dieser Art in der Stadt. „Wir wollen Polizei und Ordnungsamt nicht überlasten“, sagte Florian Hopster, der Vorsitzende der erst kürzlich gegründeten Ortsgruppe der Spaßpartei Die Partei, die zu der Demonstration aufgerufen hatte.
Rund 100 Niederkasselerinnen und Niederkasseler folgten dem Aufruf am frühen Montag, um auf dem Rathausplatz „ein Zeichen der Solidarität zu setzen und ein Zeichen, dass es eine Gegenöffentlichkeit gegen die sogenannten Spaziergänge gibt, bei denen unsere Regeln und Gesetze mit Füßen getreten werden“, wie Matthias Großgarten. sagte, der Vorsitzende der Niederkasseler SPD.
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Rund 50 dieser Impfgegner versammelten sich am Montag wenige Meter von der Gegendemonstration entfernt – ohne Mindestabstand und ohne Mundschutz. „Es ist traurig und verstörend, dass diese Menschen Woche für Woche mit Faschisten durch die Stadt gehen“, sagte Marcel Klingenstein – Künstlername „Bratwurst“, der im Bundestagswahlkampf im Rhein-Sieg-Kreis für Die Partei kandidiert hatte.
Er kritisierte, dass noch immer nicht der Patentschutz der Corona-Impfstoffe freigegeben worden sei, um die Pandemie auch im globalen Maßstab bekämpfen zu können.


