Der Fußball-Mittelrheinligist trifft in der Runde der letzten Acht auf den Drittligisten FC Viktoria Köln. Trainer Alexander Otto gibt sich kämpferisch.
Verbandspokal-ViertelfinaleSiegburger SV 04 zieht das große Los

Der Siegburger SV 04 um Trainer Alexander Otto freut sich über ein besonderes Pokal-Spiel.
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Der FC Viktoria Köln entwickelt sich allmählich zum Dauergast im Rhein-Sieg-Kreis. Nachdem der Fußball-Drittligist in der Vorsaison das Verbandspokal-Viertelfinale beim Landesligisten FSV Neunkirchen-Seelscheid bestritten hatte (4:0), bescherte man im jüngsten Cup-Achtelfinale dem Bezirksligisten Wahlscheider SV das Spiel des Jahres (8:0). In der Runde der letzten Acht darf sich nun erneut ein hiesiger Klub über den „hohen Besuch“ aus der Domstadt freuen, nämlich der Mittelrheinligist Siegburger SV 04. Cheftrainer Alexander Otto spricht von einem „echten Traumlos. Das wird ein ganz besonderer Tag für den ganzen Verein.“
Wir gehen auf den Rasen, um eine Runde weiterzukommen
Ein Tag, an dem man sich nicht bloß als guter Gastgeber präsentieren will. „Wir gehen auf den Rasen, um eine Runde weiterzukommen“, stellt Otto vor der Partie Ende Februar klar. „Wohl wissend, dass wir der krasse Außenseiter sind. Köln hat eine brutal spielstarke Mannschaft, selbst für Drittliga-Verhältnisse.“
Dass ein Mittelrheinligist einen Profi-Klub bezwingen kann, machte der FC Hennef 05 im Oktober 2019 vor: Zum Verbandspokal-Auftakt warf man den FC Viktoria dank des goldenen Tores von André Klug aus dem Wettbewerb. Ziemlich genau drei Jahre später musste man sich dem Drittligisten allerdings ebenso in der ersten Runde beugen (0:3) wie der TuS Mondorf im Oktober 2023 (0:4). Der 1. FC Spich begegnete der Viktoria sogar schon im Halbfinale, nämlich im April 2022 (0:8).
Verbandspokal-Viertelfinale (24. bis 26. Februar): SSV Jan Wellem 05 (BZL) – SV Eintracht Hohkeppel (MRL), Siegburger SV 04 (MRL) – Viktoria Köln (3. Liga), SC Borussia Lindenthal-Hohenlind (LL) – Bonner SC (RL), SC Fortuna Köln (RL) – TSV Alemannia Aachen (3. Liga).
