Betrüger und Betrügerinnen nutzen eine beliebte Bezahlfunktion, um an Kreditkartendaten zu gelangen. Ein Mann aus Hennef wurde Opfer.
Achtung, BetrugsmaschePolizei warnt vor fieser Falle bei Online-Kleinanzeigen

Die Polizei warnt vor Betrug im Internet (Symbolfoto).
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Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis warnt aktuell vor einer Betrugsmasche auf einem großen Online-Kleinanzeigenportal. Kriminelle nutzen dabei die Bezahlfunktion der Plattform, um an Kreditkartendaten von Verkäufern und Verkäuferinnen zu gelangen. Ein 43-jähriger Mann aus Hennef verlor auf diese Weise über 1.100 Euro.
Die Täter und Täterinnen täuschen zunächst Kaufinteresse an einem meist günstigen Artikel vor und schlagen eine Abwicklung über die Bezahlfunktion des Portals vor. Anschließend locken sie ihre Opfer jedoch von der sicheren Plattform weg und verlagern die Kommunikation auf Messenger-Dienste wie WhatsApp. Dort versenden sie gefälschte Links, die auf nachgebaute Webseiten führen und zur Eingabe sensibler Daten auffordern, um angeblich eine Zahlung zu empfangen. So gelangen die Betrüger an die Kreditkartendaten.
So schützen Sie sich vor der Masche
Die Polizei rät, Kommunikation und Zahlungsabwicklung ausschließlich innerhalb der offiziellen App oder auf der Webseite des Portals abzuwickeln. Klicken Sie niemals auf Links in E-Mails oder SMS und geben Sie keine persönlichen Daten wie Telefonnummern weiter. Für den Empfang von Geld ist niemals die Eingabe von Kreditkartendaten oder einer PIN erforderlich.
Was tun, wenn Sie Opfer geworden sind?
Sollten Sie Opfer eines Betrugs geworden sein, kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank oder Ihr Kreditkarteninstitut, um die Karte sperren zu lassen. Der Sperr-Notruf ist unter 116 116 erreichbar. Erstatten Sie außerdem Anzeige bei der Polizei und melden Sie den Nutzer dem Portalbetreiber. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

