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FeuerMann stirbt bei Brand in Siegburg

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Siegburg – Ein Toter und fünf Leichtverletzte. Das ist die Bilanz eines Feuers in der Siegburger Augustastraße in der Nacht zum Mittwoch. Ein Wohnhaus aus der Gründerzeit wurde bei dem Brand beschädigt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Totes und sucht nach der Brandursache. Von einem Anwohner in der Mittelstraße, auf die der Hof des Hauses Augustastraße 17 mündet, wurde die Siegburger Feuerwehr am Mittwoch kurz nach zwei Uhr alarmiert. Aus dem Gebäude schlügen Flammen, hieß es. Die Leitstelle löste daraufhin Wachalarm aus. Mit 50 Einsatzkräften in acht Fahrzeugen sowie drei Rettungswagen rückten Brandoberinspektor Ralf Schumann und Wehrführer Thomas Glatz aus. Schumann übernahm turnusmäßig die Einsatzleitung, Glatz einen Abschnitt.

Aus einem rückwärtigen Fenster des Hauses Augustastraße 17 schlugen zu diesem Zeitpunkt bereits die Flammen, starker Rauch quoll aus der Wohnung. Unten in der Mittelstraße behinderten unterdessen falsch geparkte Autos die Zufahrt der Feuerwehr. Es kam zu leichten Karambolagen. Abgestellte Fahrzeuge wurden ebenso beschädigt, wie Einsatzwagen der Feuerwehr. Den Plan, die große Teleskopleiter auf der Mittelstraße aufzustellen, musste Ralf Schumann schnell fallen lassen. Dort fehlte schlicht der Platz. Stattdessen wurde die Leiter auf der Augustastraße in Stellung gebracht, während die ersten Löschtrupps im Haus vorrückten.

Während Einsatzkräfte den Brand bekämpften, geleiteten Kollegen drei Bewohner aus der brennenden Wohnung zu Fuß durchs Treppenhaus ins Freie. Zwei Menschen wurden über die Drehleiter gerettet. Alle fünf wurden vom Rettungsdienst mit leichten Rauchverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Für eine sechste Person unmittelbar in dem brennenden Raum kam jede Hilfe zu spät. Ihre Identität konnte bislang ebenso wenig geklärt werden, wie die Todesursache. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Sie soll auch die Brandursache klären. In dem Haus seien acht Personen gemeldet, berichtete Polizeihauptkommissarin Julia Becker vor Ort. Angeblich seien weitere Bewohner dort erst kürzlich eingezogen aber noch nicht gemeldet gewesen. Noch am Einsatzort stellte Wehrführer Glatz fest, dass die Falschparker den Einsatz seiner Leute kaum verzögert hätten. Die Schäden an den Fahrzeugen würden nun den Versicherungen gemeldet und dort weiter bearbeitet.