Am Sonntagmorgen wurden in Siegburg die drei Bückenbinder für den „Steg zur Burg“ eingehoben. Die Arbeiten zogen Schaulustige an.
Zwischen Ringstraße und BurggasseVerbundteile für Siegburger „Steg zur Burg“ eingehoben

Die Brücke zwischen Burggasse und Kaiserstraße am Sonntagmorgen.
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Die Siegburger Innenstadt war am Sonntagmorgen noch leer und verschlafen, aber um die Baustelle an Kaiserstraße und Burggasse hatten sich schon ein paar Schaulustige eingefunden. Am Sonntag, 16. August, wurden hier die Verbundteile für den neuen „Steg zur Burg“ eingehoben und befestigt. Mitten in der Nacht gegen 3 Uhr wurde mit den Arbeiten begonnen. Die Brücke verbindet Ringstraße und Burggasse.
Zehn Tonnen schwere Brückenbinder mit Schwerlastkran positioniert
Gegen 10.30 Uhr waren die drei Brückenbinder aus Holz und Beton bereits in ihre Position gebracht. Jedes der Stücke ist rund 30 Meter lang, zehn Tonnen schwer und leicht wellenförmig geschwungen.

Unter der Brücke soll eine Grünanlage mit Kinderspielplatz entstehen.
Copyright: Lilian von Storch
Der riesige Schwerlastkran zum Einheben der Teile stand auf dem Gelände Kaiserstraße 34 und war bereits von Weitem zu sehen. Von der gegenüberliegenden Ringstraße aus ließ sich das Spektakel gut beobachten.
Unter dem Steg soll einmal eine Grünanlage mit einem Kinderspielplatz entstehen. Beides wird im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) „Siegburg Innenstadt“ realisiert. Planmäßig bis Februar 2027 sollen die Brücke mit Straßenanschlüssen sowie der Park fertiggestellt werden. Letzterer wird nach der brandenburgischen Partnerstadt Werder (Havel) benannt.
