Einen Rettungsdiensteinsatz hat es am Montag (29. April) an der Alexander-von-Humboldt-Realschule an der Zeithstraße gegeben. Wie die Feuer- und Rettungsleitstelle bestätigte, habe es eine Alarmierung wegen eines „Hyperventilationsgeschehens“ gegeben.
Wie aus Kreisen der Eltern zu erfahren war, eskalierte eine TikTok-Challenge. Zwei Mädchen aus der fünften Klasse haben demnach in der zweiten Hofpause am Vormittag den sogenannten Pilotentest gemacht. Dabei wird etwa durch Drücken auf den Brustkorb oder schnelles Atmen und gleichzeitigem Druck versucht, an die Grenze zur Ohnmacht zu kommen.
Lebensgefährliche TikTok-Challenge wird an Schulen häufiger beobachtet
Den beiden Kindern gelang dies nach Informationen dieser Zeitung offenbar zu gut, sie sind längere Zeit bewusstlos gewesen. Während die eine im Sekretariat das Bewusstsein wieder erlangte und keiner weiteren Behandlung bedurfte, musste die andere Fünftklässlerin ins Krankenhaus gebracht werden.
Diese lebensgefährliche Challenge wird derzeit an Schulen häufiger beobachtet, wie Stadtpressesprecher Jan Gerull nach Rücksprache mit dem Schulamt bestätigte.

