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WaffenverbotszoneBundespolizei zieht positive Bilanz nach Wochenende am Bahnhof Siegburg

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Ein Plakat weist auf die Waffenverbotszone am Siegburger Bahnhof hin.

Plakate weisen auf die Waffenverbotszone am Siegburger Bahnhof hin. (Archivbild)

Nur in drei Fällen wurden am vergangenen Wochenende verbotene Gegenstände bei Personen am Siegburger Bahnhof gefunden. Am kommenden Wochenende wird der Bereich erneut zur Waffenverbotszone.

Die Bundespolizei hat eine positive Bilanz des Waffenverbots am Bahnhof Siegburg/Bonn am vergangenen Wochenende gezogen. Demnach wurden bei Kontrollen von Bahnhofsbesuchern nur in drei Fällen verbotene Gegenstände festgestellt.

Zwei Männer führten nach Angaben der Bundespolizei ein Taschenmesser mit sich, das jeweils vorübergehend sichergestellt wurde. Ein 20-Jähriger, der am Samstag von Beamten der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) angesprochen wurde, hatte ein verbotenes Einhandmesser griffbereit in der Jackentasche. Das Messer wurde beschlagnahmt, der 20-Jährige erhielt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Siegburger Bahnhof wird erneut zur Waffenverbotszone

Auch am kommenden Wochenende (13. bis 15. Januar) wird der Bahnhof Siegburg/Bonn neben den Hauptbahnhöfen in Köln, Bonn und Siegen durch eine Allgemeinverfügung der Bundespolizei wieder zur Waffenverbotszone.

Bei bei Verstößen drohen Platzverweis, Zwangsgeld, auch ein Hausverbot oder ein Beförderungsausschluss durch die Verkehrsunternehmen sind möglich.