Der Zirkusdirektor wollte gerade nach den Tieren schauen, als mitten in der Nacht das Zelt zusammenbrach.
Tiere gerettetSchneemassen bringen Zirkuszelt in NRW zum Einsturz

Alle Tiere konnten unverletzt aus dem Zelt gerettet werden.
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In einem Lüdenscheider Zirkus ist ein Zelt für Tiere unter der Last von Schnee zusammengebrochen. Alarmiert worden seien die Einsatzkräfte in der Nacht zu Sonntag (4. Januar) von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zirkus, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.
Zirkusdirektor schaut nach dem Rechten – da ist es schon zu spät
Zirkusdirektor Rudolf Renz wollte das Zelt in der Nacht eigentlich gerade vom Schnee befreien, doch die Last war wohl bereits zu groß geworden. Gegen 0.20 Uhr sei die gesamte Konstruktion zusammengebrochen, schildert der Direktor des „Lüdenscheider Weihnachtszircus“ dem WDR den Vorfall.
Das 30 mal zehn Meter große Zelt, in dem sich Tierställe befinden, sackte plötzlich ein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmerten sich sofort um die Tiere. Es handelt sich den Angaben zufolge unter anderem um sieben Pferde, ein Pony, zwei Lamas und zwei Kamele.
Um die Tiere aus dem Zelt zu befreien, seien die Seitenwände des Unterstands mit Seitenschneidern entfernt worden, teilte ein Pressesprecher der Feuerwehr mit. Anschließend konnten die Tiere nach und nach befreit werden. Es seien weder Menschen noch Tiere verletzt worden.
Zirkuszelt zusammengebrochen: Tiere gerettet
Die geretteten Tiere seien darauf im Hauptzelt des Zirkus untergebracht worden. Um wie viele Tiere es sich insgesamt handelte, blieb unklar. Auf Bildern waren auch Alpakas zu sehen.
Das eingestürzte Tierzelt ist ein Totalschaden. Die letzte Vorstellung des Jahres sollte am Sonntag (4. Januar) dennoch wie geplant stattfinden. Wie hoch der Sachschaden für den Zirkus ist, war unklar. Bei der Unterbringung der Tiere im Hauptzelt handelte es sich um ein Provisorium. (jv/dpa)

