Der Unfall ereignete sich in einer Baustelle bei Mülheim an der Ruhr. Die Strecke wurde in beiden Richtungen stundenlang voll gesperrt.
Lange VollsperrungSchwerer Unfall in Baustelle auf der A40 in NRW – Auto schleudert in Gegenverkehr

Insgesamt sieben Menschen wurden bei dem schweren Unfall auf der A40 verletzt.
Copyright: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr
Nach einem schweren Unfall auf der A40 bei Mülheim an der Ruhr in NRW sind sieben Menschen verletzt worden. Eine Person schwebte in Lebensgefahr, fünf weitere wurden schwer verletzt, teilte ein Sprecher der Autobahnpolizei mit. Die Strecke der A40 musste seit Dienstagabend bis Mittwochmorgen (8. Juli) in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Wie ein Pressesprecher der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr mitteilte, war gegen 19.05 am Dienstagabend ein Notruf bei der Leitstelle eingegangen. In dem Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Winkhausen und Heißen war es zu dem schweren Unfall gekommen.
Auto schleudert nach Unfall auf der A40 auf die Gegenfahrbahn
Den Einsatzkräften bot sich ein Bild der Verwüstung am Unfallort. Vier Fahrzeuge waren aus bislang unbekannten Ursachen zusammengestoßen. Durch die Wucht der Kollision wurde ein Wagen über die Baustellenabsperrung auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Dort sei es zu einem weiteren Unfall mit zwei Autos gekommen.
Die Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt, Trümmerteile waren mehrere Hundert Meter über die Fahrbahnen verteilt. „Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr abgesichert und auslaufender Kraftstoff wurde aufgefangen“, so der Einsatzleiter der Feuerwehr weiter.

Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr am Unfallort auf der A40.
Copyright: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr
Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Sieben Personen wurden verletzt und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Ein Mensch schwebte in Lebensgefahr.
Für den Rettungseinsatz sowie für die umfangreichen Aufräum- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn 40 in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Fünf Rettungswagen, zwei Notarztfahrzeuge und ein Krankentransportfahrzeug sowie mehrere Einsatzkräfte der Polizei waren an dem Einsatz beteiligt. Erst am Mittwochmorgen, kurz vor Eintreten des Berufsverkehrs, konnte die Strecke wieder freigegeben werden. (jv)