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Samba ohne FerseAdidas und VegNonVeg kreuzen Fußballklassiker mit indischem Jutti

Ein bekannter Turnschuh wird zum Halbschuh: Durch die Zusammenarbeit mit einem Modehändler aus Neu-Delhi verschmilzt das Modell mit indischem Schuhwerk.

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Turnschuhe in einem Verkaufsregal vor einem Geschäft

Eine Kooperation zwischen VegNonVeg und adidas mit neuer Samba Mule Ausführung.

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Eine völlig neue Gestalt erhält das Modell Samba bei Adidas Originals als sogenannter Mule. Ein über viele Jahrhunderte überliefertes Schuhwerk vom indischen Subkontinent lieferte hierfür die gestalterische Vorlage. Entwickelt wurde dieses Produkt namens VegNonVeg x Adidas Originals Samba Mule gemeinsam mit der in Neu-Delhi ansässigen Mode- und Turnschuh-Boutique VegNonVeg. Ohne Fersenteil konzipiert, kommt die Neuheit in einer schwarzen sowie einer silberfarbenen Ausführung auf den Markt.

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Erste Kooperation zwischen VegNonVeg und adidas

Beide Unternehmen arbeiten im Bereich der Fußbekleidung erstmals auf diese Weise zusammen. Dabei kombinierte das seit 2016 bestehende Handelsunternehmen den beliebten Turnschuh mit einem Jutti, also einem landestypischen indischen Schlupfschuh. Grundsätzlich stellen Abwandlungen bei diesem Modell keine Seltenheit dar. Zahlreiche Modifikationen durchlief der Klassiker bereits während der letzten Jahre: Man präsentierte ihn im Luxussegment, versah ihn mit ausgefallenen Werkstoffen oder dicken Sohlen und konstruierte ihn schon früher als fersenfreien Halbschuh. Allerdings hebt sich der aktuelle Entwurf durch seine tiefgreifende kulturelle Verankerung deutlich von bloßen kurzlebigen Modeströmungen ab. Das berichtet „GQ Germany“.

Verlängerte Lasche, Pflanzenmotive und roter Innenraum

Sofort sticht bei der Betrachtung die fehlende Rückseite ins Auge, da der gesamte hintere Bereich weggelassen wurde. Ein Hineinschlüpfen ersetzt das sonst übliche Binden von Schnürsenkeln. Wie der Kooperationspartner VegNonVeg erläutert, würdigt dieser Aufbau die tägliche Gewohnheit, das Schuhwerk mühelos abzustreifen und wieder anzulegen.

Über den Verzicht auf das Fersenteil hinaus zeigen sich noch weitere Merkmale des historischen Vorbilds. Zwar bleibt der markante T-förmige Zehenbereich durch die Designer beider Marken erhalten, doch geht dieser nun in eine spitz geformte, weich unterlegte Lasche über. Auf diese Weise nähert sich die optische Formgebung des einstigen Hallenschuhs merklich dem Aussehen der südasiatischen Vorlage an.

Besonders bei den Feinheiten tritt der Charakter dieser gemeinschaftlichen Kreation hervor. Nahezu unsichtbar vernähtes Qualitätsleder bildet dabei die äußere Hülle des Schuhs. Als Symbol für Zusammenhalt, Entwicklung sowie die Herkunft des Händlers dienen farblich abgestimmte Stickmuster in Form von Blättern und Gewächsen. Auch das Markenlogo mit den drei Blättern fügt sich in Goldoptik nahtlos in diese botanischen Verzierungen ein. Abgerundet wird das äußere Erscheinungsbild durch golden gehaltene Namenszüge der Partnermarke sowie des Modells „Samba“.

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Kreativ bis zur Innensohle

Im Schuhinneren setzt sich die gestalterische Linie nahtlos fort, indem eine rote Auskleidung abermals auf die indischen Halbschuhe verweist. Zudem repräsentieren die verschiedenfarbigen Innensohlen in Rot beziehungsweise Grün die zwei Wortteile der Händlermarke. Weitergeführt wird dieser gestalterische Gedanke mittels traditioneller Musterungen und den aufgedruckten Sätzen „From VegNonVeg with Love“ sowie „To India and Beyond“. Lediglich ein Blick auf die Unterseite offenbart dank der gewohnten Gummisohle unverkennbar den ursprünglichen Sportklassiker.

Verschmelzung zweier Welten

Der besondere Reiz dieses Projekts liegt exakt in dieser Verschmelzung unterschiedlicher Welten. Anstatt bloß die Farbgebung oder das Material bei einem international verbreiteten Klassiker zu variieren, übernimmt die indische Boutique fundamentale Baumerkmale des heimischen Schuhwerks für den gesamten Aufbau. Einst für das Fußballspiel auf hartgefrorenem Boden entwickelt, wandelt sich der Sportartikel somit zu einem offenen Halbschuh mit ausgeprägter südasiatischer Identität.

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Adidas Samba Mule 2026: Woven-Sommermodell, gefütterte Winterversion und alle Farben im Überblick

Die Samba Mule von adidas gibt es inzwischen in mehreren Varianten. Im Sommer 2026 erschien die Samba Mule Woven in Crew White, deren gewebtes Obermaterial sie luftiger macht und deren Ferse komplett entfällt. Dazu kamen Damenmodelle in Off White/Preloved Brown, Beige und Night Indigo. Für den Herbst ist zudem die gefütterte Samba Mule „Fur-Lined“ in Schwarz/Dunkelbraun und einer braunen Variante angekündigt. Ihr Veloursleder und das Kunstfell im Schaft machen sie zu einem klaren Winterschuh.

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adidas SAMBA OG MULE SCHUH - Braun | adidas Deutschland

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adidas SAMBA OG MULE SCHUH - Schwarz | adidas Deutschland

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Außerdem gibt es die Kooperation mit VegNonVeg, die sich am indischen Jutti orientiert, sowie eine Herbstvariante von Song for the Mute mit faltbarer Ferse. Der empfohlene Verkaufspreis liegt laut Quellen bei 110 €. Da sich Farbbezeichnungen und Release-Angaben zwischen den Quellen unterscheiden, sollten Sie Preis und Verfügbarkeit vor der Veröffentlichung direkt auf adidas.de prüfen.