Ankers neue Solix Solarbank 4 Pro ist aktuell ein stark nachgefragtes Thema auf dem Gebiet Balkonkraftwerk-Speicher. Doch es gibt eine ernstzunehmende Alternative: den Jackery SolarVault 3 Pro Max. Die Geräte im Vergleich.
Balkonkraftwerk-Speicher im VergleichWie schlägt sich der Jackery SolarVault 3 Speicher als Alternative zum neuen Anker Solix 4?

Zwei Heimspeicher im Direktvergleich: Die Jackery SolarVault 3 Pro Max und die Anker Solix Solarbank 4 Pro bieten jeweils 5 kWh Speicherkapazität – und sind über den Anbieter Yuma aktuell einzeln oder im Bundle mit bis zu 600 Euro Rabatt auf die UVP erhältlich.
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Im Markt für Balkonspeicher sorgt aktuell die neue Anker Solix Solarbank 4 für Aufmerksamkeit. Der Speicher des bekannten Herstellers kommt in diesen Tagen auf den Markt. Die Vorgängermodelle der Solarbank-Reihe waren bereits etabliert, das Nachfolgemodell bietet technische Weiterentwicklungen.
Es gibt jedoch eine Alternative, die bereits verfügbar ist. Das Jackery SolarVault 3 Pro MAX Bundle, erhältlich beim Händler Yuma, bewegt sich in der gleichen 5-kWh-Leistungsklasse und ist preislich etwas günstiger. Während die Auslieferung der Anker Solarbank 4 für Anfang Juli geplant ist, ist das Jackery-System sofort lieferbar.
Aktuell ist das Jackery-Set mit einem Rabatt von 20 Prozent erhältlich. Das Speicher-Set, bestehend aus dem Jackery SolarVault 3 Pro MAX Speicher und einem BP2500-Zusatzakku, kostet somit 1.398 Euro statt der unverbindlichen Preisempfehlung von 1.749 Euro.
Direkt das Balkonkraftwerk beisammen: Für das Jackery-Komplettpaket mit vier Solarmodulen und einem Smart Meter beträgt der Preis 1.748 Euro anstelle der UVP von 2.049 Euro.
Technische Daten: Jackery SolarVault 3 Pro Max und Anker Solix 4 Pro im Vergleich
Beide Speichersysteme haben eine Kapazität von rund 5 kWh und zielen auf Haushalte ab, die einen größeren Teil ihres Strombedarfs selbst decken möchten. Ein direkter Vergleich der technischen Daten zeigt jedoch deutliche Unterschiede in der Konzeption.
Die Anker Solix Solarbank 4 Pro E5000 bietet eine hohe PV-Eingangsleistung von bis zu 5.000 Watt, eine IP66-Schutzklasse und ist für bis zu 10.000 Ladezyklen ausgelegt. Eine Besonderheit ist die KI-gestützte App-Steuerung „Anker Intelligence“, die das Energiemanagement anhand von Strompreisen, Wetterdaten und Verbrauchsmustern optimieren soll. Die UVP liegt bei 1.999 Euro, der aktuelle Vorbestellpreis beträgt 1.499 Euro.
Das Modell Jackery SolarVault 3 Pro Max weist hingegen in anderen Bereichen Vorteile auf, die für die praktische Nutzung ebenso relevant sein können:
Modularer Aufbau für einfacheres Handling
Ein wesentlicher Unterschied liegt im Aufbau. Die Anker Solarbank 4 ist ein einzelner Block mit rund 50 Kilogramm Gewicht. Jackery verteilt die Kapazität auf zwei Module: die Haupteinheit SolarVault 3 Pro MAX mit 26,5 Kilogramm und den Zusatzakku BP2500 mit 21 Kilogramm. Diese können getrennt voneinander transportiert und installiert werden, was den Aufbau erleichtert.

Auch der Jackery SolarVault 3 Pro MAX Speicher wird direkt an die Steckdose angeschlossen.
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Hohe Ausgangsleistung für Großverbraucher
Der SolarVault 3 Pro MAX liefert eine Ausgangsleistung von bis zu 2.500 Watt. Dies ermöglicht den Betrieb von Geräten mit hohem Energiebedarf wie Waschmaschinen oder Klimaanlagen direkt über den gespeicherten Solarstrom. Eine AC-Bypass-Funktion kann die Leistung kurzzeitig auf bis zu 3.680 Watt erhöhen, indem bei Bedarf Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen wird.
Die Anker Solarbank 4 erreicht ebenfalls eine Ausgangsleistung von bis zu 2.500 Watt. In diesem Punkt sind die beiden Systeme vergleichbar.
Umfangreiche Anzeige direkt am Gerät
Beide Speichersysteme verfügen über ein Display. Während die Anker Solarbank 4 Basisinformationen wie Ladezustand und Stromfluss anzeigt, bietet das Display des Jackery SolarVault 3 Pro MAX detailliertere Daten. Dazu gehören Leistungsdaten, Ladestände einzelner Akkus und Fehlercodes. Dies ermöglicht eine Kontrolle der Systemfunktionen ohne die Nutzung einer Smartphone-App.
Lokale Steuerung ohne Cloud-Anbindung möglich
Das Jackery-System kann vollständig lokal über Bluetooth, WLAN oder LAN im Heimnetzwerk gesteuert werden, ohne eine zwingende Verbindung zu externen Servern. Das Energiemanagement bleibt somit auch bei einem Ausfall der Internetverbindung oder der Hersteller-Server funktionsfähig. Dies ist ein Vorteil für Nutzer, die Wert auf Datensouveränität und Unabhängigkeit von Cloud-Diensten legen.
Integriertes Brandschutzsystem
Im SolarVault 3 Pro MAX ist standardmäßig ein automatisches Aerosol-Feuerlöschsystem integriert, das im Brandfall selbstständig auslöst. Zusätzlich überwachen Sensoren an den PV-Anschlüssen die Temperatur, um der Entstehung von Lichtbögen vorzubeugen. Solche Lichtbögen gelten als eine häufige Brandursache bei Solaranlagen.
Erweiterbare Kapazität auf bis zu 15 kWh
Die Speicherkapazität des Jackery-Systems ist modular erweiterbar. Der BP2500-Zusatzakku kann ohne Werkzeug oder eine Elektrofachkraft an die Haupteinheit angeschlossen werden. Durch das Hinzufügen von bis zu fünf Zusatzmodulen lässt sich die Gesamtkapazität auf bis zu 15,12 kWh erhöhen. Das System erkennt neue Module automatisch.

Durch mehrere BP2500-Zusatzakkus ist der Jackery SolarVault 3 Pro MAX auf bis zu 15,12 kWh erweiterbar – einfach platzsparend aufeinanderstapeln und per Stecker anschließen.
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Das Jackery-Komplettpaket im Detail
Das bei Yuma angebotene Komplettpaket kombiniert den SolarVault 3 Pro MAX Speicher mit einem BP2500-Zusatzakku, vier Solarmodulen und einem Smart Meter.
Vier bifaziale 500-Watt-Solarmodule
Die vier mitgelieferten SunPro-Module nutzen die N-Type-TOPCon-Technologie und sind in einer bifazialen Glas-Glas-Bauweise gefertigt. Ihr Wirkungsgrad liegt bei 22,5 Prozent, die jährliche Leistungsreduktion (Degradation) bei 0,4 Prozent. Durch die bifaziale Eigenschaft kann auch die Rückseite der Module Licht aufnehmen und so den Ertrag um bis zu 20 Prozent steigern.
Der SolarVault 3 Pro MAX verfügt über vier unabhängige MPPT-Tracker. Dadurch wird jedes der vier Solarmodule einzeln gesteuert. Eine Teilverschattung eines Moduls beeinträchtigt somit nicht die Leistung der anderen Module, was ein Vorteil gegenüber Systemen mit weniger Trackern ist.
Laut Berechnungen des Händlers Yuma kann das Gesamtsystem bei optimaler Südausrichtung etwa 1.904 kWh pro Jahr erzeugen. Dies entspreche einer jährlichen Ersparnis von rund 830 Euro und einer Amortisationszeit von etwa 2,5 Jahren.
Smart Meter für Nulleinspeisung im Lieferumfang
Im Lieferumfang des Bundles ist der Jackery Smart Meter 3-Phasen enthalten. Dieses Gerät misst den Stromverbrauch des Haushalts in Echtzeit und steuert die Einspeisung aus dem Speicher, sodass überschüssiger Strom nicht ungenutzt ins Netz fließt. Die Installation muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Alternativ ist ein IR Smart Meter erhältlich, der ohne Eingriff in die Hauselektrik am digitalen Stromzähler angebracht wird.
Das Anker-Solix-4-Paket: Die Speicherneuheit direkt im Balkonkraftwerk-Set
Auch das Konkurrenzprodukt, die Anker Solarbank 4, ist als Komplett-Paket beim Händler Yuma verfügbar.
Das Paket „Yuma x Anker – 2000 W Balkonkraftwerk mit SOLIX Solarbank 4 PRO“ wird für 1.999 Euro statt 2.599 Euro angeboten, was einer Ersparnis von 600 Euro (23 Prozent) entspricht. Die Auslieferung ist ab Anfang Juli vorgesehen.
Dieses Paket enthält ebenfalls vier SunPro-Solarmodule mit je 500 Watt in bifazialer Glas-Glas-Bauweise, die mit denen des Jackery-Pakets identisch sind. Enthalten ist zudem der Anker SOLIX Smart Meter Gen 2, der eine Messgenauigkeit von ±1 Prozent aufweist.
Die Solarbank 4 bietet mit 5.024 Wh eine nominell vergleichbare Speicherkapazität wie das Jackery-System (5.040 Wh). Sie hat jedoch mit bis zu 5.000 Watt eine höhere PV-Eingangsleistung als das Jackery-Modell (4.000 Watt) und ist mit der Schutzklasse IP66 zertifiziert. Das Anker-System ist auf bis zu 30 kWh erweiterbar, während das Jackery-System eine maximale Kapazität von 15,12 kWh erreicht.
Fazit: Welches System eignet sich für wen?
Preislich ist das Jackery-Paket etwa 250 Euro günstiger als das von Anker. Dafür bietet die Anker Solarbank 4 eine höhere PV-Eingangsleistung und eine größere maximale Ausbaustufe. Das Jackery-System punktet mit seinem modularen Aufbau, dem integrierten Brandschutz und der sofortigen Lieferbarkeit. Da beide Pakete identische Solarmodule und einen Smart Meter enthalten, liegen die wesentlichen Unterschiede in den Eigenschaften der Speichereinheiten.
Rahmenbedingungen für Balkonkraftwerke
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Installation von Balkonkraftwerken wurden in Deutschland vereinfacht. Eine Registrierung im Marktstammdatenregister ist ausreichend; eine behördliche Genehmigung ist in der Regel nicht erforderlich. Für die Montage an Balkonen, Dächern oder Zäunen sind passende Halterungen für verschiedene Wohnsituationen erhältlich.
Ein Speichersystem ermöglicht es, den tagsüber erzeugten Solarstrom zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt zu verbrauchen, beispielsweise abends oder nachts. Dadurch wird der Eigenverbrauchsanteil erhöht. Dies ist insbesondere für Haushalte mit hohem Stromverbrauch in den Abendstunden, mit einer Wärmepumpe oder einem Elektroauto von Vorteil.
Angebote beim Kölner Händler Yuma
Der Anbieter Yuma ist ein auf Balkonkraftwerke spezialisierter Händler, der seit 2020 nach eigenen Angaben über 100.000 Systeme verkauft hat und auch einen Laden in Köln betreibt. Das Jackery SolarVault 3 Pro MAX + BP2500 Set ist dort derzeit für 1.398 Euro statt 1.749 Euro erhältlich. Das Komplettpaket mit vier Solarmodulen und Smart Meter kostet 1.748 Euro statt 2.049 Euro. Die Lieferung erfolgt versandkostenfrei.
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Die Anker Solix Solarbank 4 Pro E5000 ist ein leistungsfähiges System. Für Käufer, die jedoch einen 5-kWh-Speicher mit sofortiger Verfügbarkeit suchen, stellt das Jackery-Paket eine Alternative dar. Dessen Vorteile liegen im modularen Aufbau und dem integrierten Sicherheitskonzept. Aufgrund der kurzen Lieferzeit von wenigen Werktagen kann das System zeitnah in Betrieb genommen werden, während Käufer des Anker-Systems bis zur Auslieferung im Juli warten müssen.
Dieser Text wurde mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und von der Redaktion (Torsten Felix) bearbeitet und geprüft. Mehr zu unseren Regeln im Umgang mit KI gibt es hier.
