Mittags, wenn die Sonneneinstrahlung am stärksten ist, sind viele Menschen bei der Arbeit, in der Schule oder unterwegs. Das Balkonkraftwerk produziert dann Strom, der im Haushalt oft nicht direkt verbraucht wird. Abends hingegen, bei hohem Strombedarf durch Kochen oder Unterhaltungselektronik, nimmt die Solarleistung ab. Ein Batteriespeicher kann diese Lücke schließen.
Funktionsweise eines Speichers für Balkonkraftwerke
Ohne Speicher wird ungenutzter Solarstrom in das öffentliche Netz eingespeist. Mit einem Speicher wird der Überschuss zunächst in der Batterie gesichert. Sobald die Solarmodule abends keine Energie mehr liefern, gibt der Akku den gespeicherten Strom an das Hausnetz ab. Dadurch muss weniger Strom vom Energieversorger bezogen werden, und der Anteil des selbst erzeugten Stroms am Gesamtverbrauch steigt. Fachleute bezeichnen dies als eine höhere Eigenverbrauchsquote.
Dies ist besonders für Berufstätige sinnvoll, die tagsüber nicht zu Hause sind. Ebenso profitieren Haushalte mit einem hohen Stromverbrauch am Abend, beispielsweise durch Kochen oder die Nutzung von Homeoffice-Geräten. Die Steuerung erfolgt bei gängigen Systemen über eine App und erfordert in der Regel keinen Elektriker. Laut dem Kölner Unternehmen Yuma ist ein Smart Meter für den Basisbetrieb nicht zwingend erforderlich, ermöglicht aber eine optimierte Steuerung des Speichers je nach aktuellem Verbrauch.
Der neue EcoFlow STREAM 5000 ist derzeit mit einem Preisvorteil bei Yuma vorbestellbar:
Welche Speichergröße ist sinnvoll?
Eine größere Kapazität ist nicht zwangsläufig vorteilhafter. Das Kölner Unternehmen Yuma gibt als Orientierung an, dass für Single-Haushalte oft 450 bis 1.000 Wattstunden ausreichen. Für Zwei-Personen-Haushalte oder kleinere Familien werden 1,5 bis 2,5 Kilowattstunden empfohlen. Zu groß dimensionierte Speicher können die Amortisationszeit verlängern. Der Anbieter gibt diese für Speicher-Sets mit etwa vier bis zehn Jahren an, abhängig von Faktoren wie Standort, Modulleistung, Strompreis und individuellem Verbrauchsverhalten.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen bleiben bestehen: Der Wechselrichter darf maximal 800 Watt in das Hausnetz einspeisen, und die Gesamtleistung der Module darf 2.000 Wattpeak nicht überschreiten. Anlagen, die diese Werte überschreiten, gelten nicht mehr als Steckersolargeräte. Zudem ist eine Anmeldung des Balkonkraftwerks im Marktstammdatenregister erforderlich.
Das neue Modell: EcoFlow STREAM 5000
Für Haushalte mit hohem Stromverbrauch am Abend oder Plänen für eine spätere Erweiterung eignen sich größere Speichersysteme. Der EcoFlow STREAM 5000 zählt zu dieser Kategorie. Die wesentlichen technischen Daten laut der Produktseite des Anbieters Yuma sind:
- Kapazität: 5.024 Wh (rund 5 kWh), mit zwei Erweiterungsbatterien auf bis zu 15 kWh ausbaubar
- Solareingang: bis zu 5.000 W über vier MPP-Tracker, auch bei Teilverschattung einzelner Module sinnvoll
- Integrierter Wechselrichter: netzgekoppelt bis 800 W, für direkt angeschlossene Geräte bis 3.000 W (Schuko-Ausgang)
- Robust: IP65, Betrieb von -20 bis 55 °C, unter 30 dB laut Hersteller, WLAN und Bluetooth
- Haltbarkeit: 10.000 Ladezyklen und 10 Jahre Herstellergarantie
Das Gewicht des Speichers beträgt 45 kg bei Abmessungen von 29,5 x 48,85 x 29,8 cm. Im Lieferumfang von Yuma ist ein Smart Meter Dual CT enthalten, der das Hausnetz und die PV-Anlage in Echtzeit überwacht. Rechnerisch belaufen sich die Kosten pro Kilowattstunde Speicherkapazität bei diesem Angebot auf rund 298 Euro.
Im Rahmen einer Vorbestellaktion bei Yuma ist der STREAM 5000 derzeit für 1.499 Euro statt 1.599 Euro erhältlich, was einer Ersparnis von 100 Euro entspricht. Die Aktion wurde laut Anbieter bis zum 31. Oktober verlängert. Die Auslieferung soll voraussichtlich Ende Oktober beginnen. Für eine Erweiterung auf 10 oder 15 kWh kostet eine zusätzliche Batterie 1.099 Euro, zwei kosten 2.198 Euro.
Für einen Single-Haushalt kann ein 5-kWh-Speicher überdimensioniert sein. Seine Anschaffung ist vor allem bei einer hohen Anzahl an Solarmodulen, einem hohen Stromverbrauch in den Abendstunden oder bei geplanten zukünftigen Erweiterungen sinnvoll.
Komplettsets mit EcoFlow STREAM 5000 bei Yuma
Für eine Neuinstallation bieten sich Komplettsets aus Modulen und Speicher an. Der Kölner Händler Yuma führt unter anderem folgende Varianten (Preise und Amortisationsangaben laut Anbieter):
- Yuma x EcoFlow 2000W mit STREAM 5000: 1.699 Euro statt 1.999 Euro, Amortisation laut Yuma etwa 2,5 Jahre
- Yuma x EcoFlow 920W mit STREAM 5000: 1.519 Euro statt 1.819 Euro, Amortisation laut Yuma etwa 3,7 Jahre
Bei den angegebenen Amortisationszeiten handelt es sich um Modellrechnungen des Anbieters. Das tatsächliche Ergebnis ist von individuellen Faktoren wie Ausrichtung der Module, möglicher Verschattung und dem persönlichen Stromverbrauch abhängig.
Alternative Speichersysteme im Überblick
Neben dem STREAM 5000 sind weitere Modelle verfügbar. Yuma führt Produkte von vier verschiedenen Herstellern. Nachfolgend je ein Beispiel:
- Anker SOLIX Solarbank 4 Pro: im Yuma-Set 5 kWh, erweiterbar auf 30 kWh, bis zu 2.500 W nutzbar (2000W-Set: 1.849 Euro statt 2.099 Euro)
- Jackery SolarVault 3 Pro Max: 2,5 kWh, erweiterbar auf 15 kWh, bis zu 2.500 W nutzbar (2000W-Set: 1.199 Euro statt 1.699 Euro)
- EcoFlow STREAM Ultra: 1,9 kWh, erweiterbar auf 12 kWh, bis zu 1.200 W nutzbar (2000W-Set: 999 Euro statt 1.499 Euro)
- Hoymiles HiBattery 4020 X: 4 kWh, erweiterbar auf 16 kWh, bis zu 2.500 W nutzbar (2000W-Set: 1.349 Euro statt 1.699 Euro)
Die Modelle unterscheiden sich hauptsächlich in Kapazität, Ausgangsleistung und Preis. Alle vier Hersteller bieten modulare Systeme an, die einen kleineren Einstieg und eine spätere Erweiterung ermöglichen.
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Wichtige Aspekte vor dem Kauf eines Speichers
Vor dem Kauf sollte der tatsächliche Stromverbrauch in den Abendstunden analysiert werden, um die Speicherkapazität passend zu wählen. Bei einer Außenaufstellung sind zudem Schutzklasse und Frostbeständigkeit wichtige Kriterien. Wirtschaftlich betrachtet erhöht ein Speicher zwar die Ersparnis, verlängert aber in der Regel die Amortisationszeit im Vergleich zu einer Anlage ohne Akku. Das Kölner Unternehmen Yuma bietet nach eigenen Angaben eine kostenlose Beratung per Telefon oder vor Ort in seinem Kölner Geschäft an.

