Wer in den kommenden Monaten öfter Ofengemüse, Kartoffelgerichte oder Snacks zubereiten möchte, stößt bei der Küchengeräte-Suche schnell auf die Heißluftfritteuse. Der Herbst ist dafür ein passender Anlass: Kürbis, Kohl, Wurzelgemüse und Äpfel gehören jetzt auf viele Speisepläne, und genau dafür lässt sich ein Airfryer gut einsetzen. Wir zeigen, was diese Geräte können, für wen sie sich eignen und welche Modelle bei OTTO derzeit erhältlich sind.
Warum Heißluftfritteusen für die kalte Jahreszeit interessant sind
Heißluftfritteusen arbeiten mit einem starken, umgewälzten Heißluftstrom in einem kleinen Garraum. Dadurch werden Lebensmittel außen knusprig, ohne dass große Mengen Öl nötig sind. Der Hersteller SharkNinja gibt für seine Double-Stack-Geräte an, dass sie laut Herstellerangabe bis zu 55 Prozent schneller garen als ein Ofen. Die tatsächliche Zeitersparnis hängt von Gericht und Menge ab.
Gerade für Kürbis eignet sich der Airfryer gut. Hokkaido-Spalten werden darin außen kross und innen weich. Auch zum Aufwärmen von Resten oder für Kartoffelgerichte ist das Gerät praktisch.
Für wen sich eine Heißluftfritteuse eignet
Eine Heißluftfritteuse passt besonders gut zu Haushalten mit wenig Küchenplatz, zu Singles und Paaren, die meist für ein bis zwei Personen kochen, und zu allen, die Gerichte gern mit wenig Öl zubereiten. Mit Zwei-Korb-Modellen lassen sich außerdem zwei Speisen gleichzeitig zubereiten, etwa Hauptgericht und Beilage. Die Dual-Basket-Geräte von Ninja und Philips sind dafür konzipiert: Sie haben jeweils zwei getrennt steuerbare Garkörbe.
Für wen sich ein Airfryer weniger eignet
Nicht jedes Gericht gelingt im Airfryer gleich gut. Eine Nutzerbewertung zum Ninja-Modell SL400EU beschreibt, dass sich Gerichte mit viel Flüssigkeit wegen der Löcher in den Körben nicht zubereiten lassen. Im Test des Magazins CHIP zeigte sich beim Modell Ninja Double Stack (LS300EU), dass im mittleren Bereich des Korbs mehr Hitze entsteht. Daher empfiehlt der Test, Lebensmittel während des Garens regelmäßig zu wenden oder zu schütteln.
Wer regelmäßig große Mengen für eine ganze Großfamilie zubereitet, stößt zudem an Grenzen der Korbgröße. Auch für Teige, Suppen oder Schmorgerichte ist der Airfryer kein Ersatz für Topf oder Ofen.
Beliebte Marken: Ninja und Philips
In unserer Leserumfrage liegt Ninja vorn. Unter den Ninja-Modellen steht das Modell Double Stack XL (SL400EU) mit 9,5 Litern Gesamtvolumen und zwei Schubladen à 4,75 Litern. Das Gerät hat 2470 Watt Leistung und arbeitet mit Temperaturen von 40 bis 240 Grad. Der Preisvergleich von idealo führt das Modell im Oktober 2026 ab 139,99 Euro.
Der Favorit unserer Redaktion ist der Philips 3000 Series. Das Modell NA352/00 besitzt zwei Körbe mit 6 Litern und 3 Litern Fassungsvermögen, also insgesamt 9 Liter. Es arbeitet mit 2750 Watt und bietet 12 Kochfunktionen. Der Test des Magazins CHIP lobt die einfache Bedienung und die schnelle Zubereitung knuspriger Pommes. Der große Korb eignet sich laut Test für ein großes Bratenstück, während der kleine Korb für Beilagen oder Nachtisch genutzt werden kann. Bei OTTO sind für das Gerät mehr als 580 Bewertungen hinterlegt.
Rezepttipp: Ofenkürbis-Spalten aus der Heißluftfritteuse
Für zwei Portionen benötigen Sie etwa 800 Gramm Hokkaido-Kürbis, 2 Esslöffel Olivenöl, 1 Teelöffel Paprikapulver, 1 Teelöffel getrockneten Rosmarin, Salz und Pfeffer. Waschen Sie den Kürbis, halbieren Sie ihn, entfernen Sie die Kerne und schneiden Sie ihn in etwa 1 bis 2 Zentimeter breite Spalten. Die Schale des Hokkaido können Sie mitessen. Mischen Sie die Spalten mit Öl und Gewürzen und verteilen Sie sie in einer Schicht im Korb. Garen Sie den Kürbis bei 180 Grad etwa 15 bis 20 Minuten und schütteln Sie ihn nach der Hälfte der Zeit einmal kräftig durch. Die Angaben sind Richtwerte, die Sie an Stückgröße und Gerät anpassen sollten. Dazu passt ein Joghurt-Dip mit Knoblauch und Kräutern.
Fazit
Eine Heißluftfritteuse eignet sich vor allem für kleine und mittlere Haushalte, die schnell und mit wenig Öl kochen möchten. Wer viel Platz im Korb braucht, sollte auf ein Modell mit zwei Körben und ausreichend Volumen achten. Ninja punktet mit seiner gestapelten Bauweise und 9,5 Litern Gesamtvolumen. Philips bietet mit 6 und 3 Litern eine praktische Aufteilung für Hauptgericht und Beilage. Vergleichen Sie vor dem Kauf die aktuellen Angebote bei OTTO und prüfen Sie, welche Kapazität zu Ihrem Haushalt passt.
