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1. FC Köln
Der Klub kann sich in der Krise auf die Fans und Sponsoren verlassen

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Seit Januar 2013 Geschäftsführer des 1. FC Köln und seit 2019 Mitglied im DFL-Präsidium: Alexander Wehrle (45) 

Köln – Auch in schweren Zeiten kann sich der 1. FC Köln offenbar auf seine treue Anhängerschaft und die Sponsoren verlassen. Nach Informationen dieser Zeitung verzichteten zwei Drittel aller Dauerkarten-Besitzer, die in der  vergangenen Saison ein Jahresticket erworben hatten und aufgrund der Corona-Pandemie fünf Heimspiele verpassten, auf eine komplette Rückerstattung ihres  Anspruchs. Der FC hatte 25 500 Dauerkarten verkauft, abzüglich der Vip’s und derjenigen Fans, die auf eine Erstattung nicht verzichten können oder wollen, kommen dem FC also knapp 15000 Anhänger ganz  entscheidend entgegen. Für den Klub bedeuten dies Einnahmen von rund 1,5 Millionen Euro.

Zudem hat der Bundesligist mit dem weltweit operierenden Logistikunternehmen UPS einen neuen Exklusivpartner gewonnen. Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen aus den USA ist zunächst für zwei Saisons bis 2022 vereinbart. Sie soll dem Klub eine niedrige siebenstellige Summe garantieren. „Es ist ein starkes Signal und ein großer Erfolg für den FC, dass wir mit UPS ein weltweit bekanntes und anerkanntes Unternehmen als Exklusivpartner gewonnen haben. Wir haben in den vergangenen Monaten sehr intensive Gespräche geführt und dabei schnell gemerkt, dass der FC und UPS hervorragend zusammenpassen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, sagte FC-Geschäftsführer Wehrle.

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Für UPS hat der Flughafen Köln-Bonn mit dem europäischen Luftdrehkreuz   eine große Bedeutung.  „Mit rund 20 Prozent unserer deutschen Belegschaft in der Region ist das Sponsoring des 1. FC Köln für uns auch die Unterstützung eines lokalen Vereins, dem viele unserer Mitarbeiter seit Jahren treu sind“, sagt Deutschland-Chef Sportolari. Weitere Exklusivpartner des FC sind  Ford, Gaffel und bwin. (LW)

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