Die Personalsituation in der Abwehr des 1. FC Köln verschärft sich. Nach seiner frühen Auswechslung in Bremen steht nun die Diagnose bei Dominique Heintz fest.
Muskelfaserriss1. FC Köln muss im Jahresendspurt auf Dominique Heintz verzichten
Die Verletzungsprobleme des 1. FC Köln in der Defensive halten an. Am Samstag musste Verteidiger Dominique Heintz im Auswärtsspiel bei Werder Bremen bereits nach zwölf Minuten den Platz verlassen.
Der 32-Jährige hatte sich ohne Fremdeinwirkung bei einem langen Schritt im Adduktorenbereich am Oberschenkel verletzt.
MRT-Untersuchung am Sonntag bringt Klarheit
Eine MRT-Untersuchung am Sonntag brachte die Gewissheit. Der FC teilte mit: „Dominique Heintz musste im Auswärtsspiel bei Werder Bremen kurz nach Spielbeginn verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Am Sonntagmorgen unterzog sich der Innenverteidiger direkt einer MRT-Untersuchung. Diese ergab einen kleinen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich. Damit muss der 32-Jährige zunächst aussetzen.“
Damit fällt der Innenverteidiger für den Jahresendspurt aus. Heintz wird dem FC mindestens in den verbleibenden Partien gegen den FC St. Pauli am Samstag, 6. Dezember (15.30 Uhr), und am 13. Dezember bei Bayer Leverkusen (18.30 Uhr) fehlen.
Auch Rav van den Berg war nach einer Schulterverletzung mit anschließender Operation lange außer Gefecht gesetzt. Er wurde in Bremen nach dem Heintz-Ausfall ins kalte Wasser geworfen und machte seine Sache super. Hinzu kommt noch ein Ausfall im Sturm, nachdem Ragnar Ache sich eine leichte Gehirnerschütterung im Training zugezogen hatte.
FC-Trainer Lukas Kwasniok sagte unmittelbar nach dem Spiel in Bremen: „Für mich ist nur wichtig, auch dafür haben wir wieder irgendwie eine Lösung gefunden. Verletzungen passieren einfach, das gehört leider zum Fußball dazu. Dass uns jetzt alle Innenverteidiger gefühlt ausfallen, ist wie verhext. Aber Sebulonsen hat das gut gemacht. Die Kombination dann hinten raus mit Van den Berg und Sebulonsen hat mir sehr, sehr gut gefallen.“ (red)

