Im Mittelpunkt nach der FC-Pleite gegen den BVB standen Referee Daniel Siebert sowie der VAR. Yannick Erkenbrecher offenbarte beim „Doppelpass“, welche Ereignisse sich abseits der Kameras zutrugen.
„Bei uns gesehen“Sky-Reporter enthüllt Schiedsrichter-Reaktion nach FC-Pleite
Aus sportlicher Sicht war das Ergebnis für den 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund am Samstag (7. März 2026) im Spitzenspiel der Bundesliga akzeptabel, da man lange mit einem Mann weniger spielte. Der Ärger bei den Spielern, Anhängern, Funktionären sowie dem Stadionsprecher Michael Trippel (71) wurde jedoch durch einen versagten Strafstoß wegen Handspiels kurz vor Schluss ausgelöst.
Sogar die Dortmunder Seite bewertete die eindeutige Situation mit Yan Couto (23) und dessen Handspiel als potenziellen Strafstoß. Deshalb befasste sich die Diskussionsrunde bei „Doppelpass“ auf Sport1 am nächsten Tag erneut detailliert mit diesem umstrittenen Augenblick. Dabei gab Yannick Erkenbrecher (43) Einblicke, die er in der Umkleide des Schiedsrichters gewonnen hatte.
Daniel Siebert sagte nach FC-Ärger Interview ab
Am Samstag war der Reporter für den Sender Sky im Rhein-Energie-Stadion tätig. Er schilderte die Vorkommnisse nach dem Spielende im Umkleidebereich der Kölner Arena. Referee Daniel Siebert (41) sagte ein bereits vereinbartes Interview kurzfristig ab.
„In der Schiedsrichter-Kabine lief Sky-Programm. Er hat den Nachlauf bei uns gesehen und wollte zum Interview rauskommen, hat dann gemerkt, dass sowohl Lothar (Matthäus, Anm. d. Red.) als auch alle Experten und sogar Niko Kovac sagten: Selbst aus Dortmunds Sicht war es ein Elfmeter“, gab Erkenbrecher wieder.

Die Hand-Szene in der Nachspielzeit des FC-Spiels gegen den BVB erhitzte am Samstag die Gemüter.
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Die Position auf Kölner Seite war sowieso klar. „Ich will ehrlicherweise auch keine Erklärung dafür hören. Es ist eine klare Vereitelung einer Torchance. Und dass man das nicht sieht, dafür habe ich absolut kein Verständnis“, polterte Sportchef Thomas Kessler (40).
„Dann hat sich Daniel entschieden, er kommt nicht mehr raus zum Interview“, beschrieb Erkenbrecher die Konsequenz, die der Schiedsrichter aus den TV-Bildern zog.
Hinter verschlossenen Türen habe sich der Schiedsrichter in seiner Umkleide noch mit dem Reporter ausgetauscht und die Szene als eine „50:50-Situation“ bezeichnet. Jedoch hatte Siebert laut seiner eigenen Angabe sowie einer Mitteilung des DFB an EXPRESS.de das Handspiel auf dem Spielfeld gar nicht bemerkt.
Anschließend formulierte Erkenbrecher im „Doppelpass“ die Frage, die am Samstagabend zahlreiche Kritiker beschäftigte: „Warum geht er nicht raus und guckt sich’s an? Warum kriegt er keinen klaren Hinweis, in dem Fall von Benjamin Cortus, der ihm sagt: Guck’s dir bitte an?!“ (red)

