Nach einer schwachen ersten Halbzeit kam der 1. FC Köln nach der Pause gegen Mainz 05 auf Touren und gewann 2:1 – auch dank der Einwechselspieler.
Der FC in der EinzelkritikAche wird zum Kölner Matchwinner, Krauß überzeugt nach Einwechslung

Kollektive Kölner Freude nach dem Treffer zum 2:1 von Ragnar Ache (l.)
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Marvin Schwäbe 2,5
Kassierte ein unhaltbares 0:1. Verhinderte reaktionsstark gegen Silas das 0:2. In der 81. Minute auch gegen Sieb auf dem Posten. Beim Rauskommen manchmal zu zögerlich.
Sebastian Sebulonsen 3
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In der ersten Halbzeit noch mit ein paar Wacklern, fand dann deutlich mehr Sicherheit und Zutrauen in seinem Spiel. Lief, bis er nicht mehr konnte.
Jahmai Simpson-Pusey 2
Der Neuzugang überzeugte mit gutem Stellungsspiel und erstaunlicher Abgeklärtheit in den Zweikämpfen. Nur mit ein paar Problemen, wenn die Mainzer mit Tempo auf ihn zukamen.
Cenk Özkacar (bis 46.) 3,5
Setzte zwar keine Impulse nach vorne, war defensiv aber solide. Gewann seine beiden Zweikämpfe, 94 Prozent seiner Pässe kamen an. Musste wohl aus taktischen Gründen raus.
Kristoffer Lund (ab 46.) 3
Sollte für mehr Offensivdrang sorgen. Das gelang. Schaltete sich oft nach vorne ein.
Eric Martel (bis 46.) 5
Ungewohnt schwacher Auftritt im defensiven Mittelfeld. Würde (unberechtigt) erneut früh verwarnt. Abgekocht von Bell im Zweikampfverhalten vor dem 0:1, muss den Raum nach innen zustellen. Nach vorne ohne Akzente.
Tom Krauß (ab 46.) 2
Stand trotz starker Leistung gegen Bayern nicht in der Startelf. Zeigte, dass das ein Fehler war. Direkt nach seiner Einwechslung auf Betriebstemperatur. Brachte Feuer und Aggressivität ins Spiel.
Isak Johannesson (bis 46.) 4,5
Bekam überraschend den Vorzug vor Tom Krauß, der gegen Bayern überzeugt hatte. Am Anfang noch ein belebendes Element, dann tauchte er immer mehr ab. Ohne Ideen und Zutrauen.
Ragnar Ache (ab 46.) 1
Der Matchwinner. So wichtig für den FC, aber auch für ihn. Belohnte sich endlich für seinen unermüdlichen Einsatz. In der Luft eine Wucht, beinahe ein Sprungwunder. Hätte danach auch fast noch mit dem Fuß getroffen. Dann beim 2:1 zur Stelle.
Linton Maina (bis 74.) 5
Bleibt zu inkonstant. Überzeugend gegen Bayern, schwach gegen Mainz. Oftmals ungeschickt in den Zweikämpfen.
Luca Waldschmidt (ab 74.) –
Mit neuer windschnittiger Frisur, brachte noch Schwung. Schlug die Ecke zum Sieg.
Alessio Castro-Montes (bis 83.) 2,5
In der ersten Halbzeit noch blass, kam er nach dem Wechsel gleich viel besser ins Spiel. Punktgenau seine starke Flanke auf Ache zum Ausgleich. Sein dritter Assist innerhalb einer Woche.
Jan Thielmann (ab 83.)
Sicherte den Sieg mit Einsatz ab.
Jakub Kaminski 3
Was Einsatz und Laufbereitschaft angeht, ist der Pole ein Vorbild. Unermüdlich, lief ungemein viel ab, gewann so immer wieder die Bälle. Hat allerdings etwas von seiner Torgefahr eingebüßt, blieb oft an den Gegenspielern hängen.
Said El Mala 3,5
Nach einer überschaubaren ersten Halbzeit mit einigen unnötigen Ballverlusten zündete er nach der Pause endlich seinen Turbo – gleich wurde es gefährlich. Solche Aktionen hatte sein Team gebraucht. Lief danach heiß. Einmal zu heiß, als er Torwart Batz schubste und verwarnt wurde. Ein Auftritt mit Licht und Schatten.
Marius Bülter 3,5
Mit viel Energie und Einsatz, aber ohne Fortune im Abschluss. Hätte erst fast den Ausgleich erzielt, kam aber nicht richtig an den Ball. Auch danach in mehreren Abschluss-Situationen glücklos.

