Abo

Fan-Plakat gegen KwasniokKessler sucht den Dialog: „Woher kommen die Ängste?“

2 min
Thomas Kessler klatscht nach einer Niederlage enttäuscht mit FC-Profis ab.

Thomas Kessler, hier nach der Niederlage gegen Union Berlin, hat sich zur Kritik an Lukas Kwasniok aus der aktiven Fanszene geäußert.

Nach einem Banner gegen FC-Trainer Lukas Kwasniok hat sich Sportdirektor Thomas Kessler geäußert und den Dialog mit den Fans gesucht.

Die Lage beim 1. FC Köln ist angespannt. Nach einer sportlichen Talfahrt und diversen Gerüchten steht Trainer Lukas Kwasniok unter Druck. Nun äußert sich Sportdirektor Thomas Kessler zur aktuellen Situation.

Ein Plakat mit einer Botschaft gegen Kwasniok („Kwasni yok“, yok bedeutet nein) hat beim 1. FC Köln für Aufsehen gesorgt. Es stellt einen außergewöhnlichen Vorgang dar, dass die Fanszene sich mit einem Banner gegen den amtierenden Trainer wendet.

Sportdirektor sucht den Dialog mit der Fanszene

Als Ursache gelten mutmaßliche Unstimmigkeiten mit dem Team sowie das Auftreten Kwasnioks abseits des Platzes. Vor der Partie gegen Bayern München am Mittwoch (20.30 Uhr) hatte der Vorstand versucht, die Situation zu beruhigen. Dazu hat sich Sportdirektor Thomas Kessler nun geäußert.

Der ehemalige Torhüter erklärte gegenüber RTL: „Wir haben mit dem Vorstand den direkten Kontakt zu unserer aktiven Fanszene gesucht, um auch zu hinterfragen: Woher kommen denn die Ängste oder auch der Fingerzeig jetzt aus der Kurve, zu sagen: Ihr müsst schon ein bisschen aufpassen. Das ist sehr wichtig und da sind wir auch sehr stolz drauf: Wir wissen, wir sind ein großer Traditionsverein, wir haben viele Mitglieder und eine sehr große Fanszene, die uns überall bei Wind und Wetter hin begleitet. Da ist es wichtig, dass wir da in den Dialog gehen. Das haben wir getan und sehr konstruktiv miteinander gesprochen“

Kessler hob hervor, dass der Fokus nun wieder auf dem Sportlichen liegen müsse: „Wir haben uns darauf committet, dass der Fokus auf der sportlichen Situation liegen muss, auf dem Tagesgeschäft. Mittwoch wird es ein sehr schweres Spiel gegen Bayern München, am Wochenende haben wir dann mit Mainz 05 einen Gegner, der im Laufe der Rückrunde um die gleiche Tabellenregion kämpfen wird wie wir. Und da wollen wir alle Kräfte bündeln.“

Die genauen Kritikpunkte der Fans oder Gerüchte kommentierte Kessler nicht. Stattdessen sprach er Kwasniok sein Vertrauen aus: „Wir sind sehr froh, dass wir Lukas als unseren Trainer haben. Wir brauchen nicht darüber reden, dass bei sieben sieglosen Spielen in Folge nicht alles gut war. Aber da geht es auch um interne Kommunikation. Ich nehme ihn als sehr kommunikativ wahr mit der Mannschaft. Wir stehen in einer Tabellenregion, die ist für uns völlig vernünftig. Und auch die Punktzahl ist völlig vernünftig.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.