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Langer StauUnfall auf A3 am Kreuz Leverkusen– Mehrere Lkw und Streifenwagen beteiligt

2 min
13.01.2026: Unfall auf der A3 zwischen Dellbrück und Kreuz Leverkusen

An dem Unfall auf der A3 zwischen Köln-Dellbrück und dem Kreuz Leverkusen war auch ein Polizeifahrzeug beteiligt. 

Ein Unfall im Bereich des Leverkusener Kreuzes sorgt aktuell für einen kilometerlangen Stau.

Ein folgenschwerer Unfall hat sich am Dienstagvormittag auf der A3 am Kreuz Leverkusen, kurz vor der Abfahrt zur A1, ereignet. Laut Feuerwehr Leverkusen waren mehrere Lkw und ein Streifenwagen beteiligt.

Wie ein Polizeisprecher erklärte, habe der Streifenwagen einen liegengebliebenen Lkw abgesichert. Der Fahrer eines nachfolgenden Lkw habe die Situation zu spät erkannt und sei auf den Streifenwagen aufgefahren. Beim Versuch auszuweichen, habe er dann noch zwe weitere Lkw erfasst, die ebenfalls in Richtung Oberhausen unterwegs waren. Zwei Polizisten (23 und 24 Jahre alt) wurden leicht verletzt, der 65-jährige Lkw-Fahrer laut Polizei Köln schwer. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes brachten sie in umliegende Krankenhäuser.

Die Feuerwehr Leverkusen teilt mit, dass sie um 10.38 Uhr alarmiert worden sei. Der Lkw-Fahrer sei in seinem Fahrzeug eingeschlossen gewesen, die Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten ihn. Die Kameradinnen und Kameraden fingen auslaufende Betriebsflüssigkeiten auf. Allerdings war schon eine unbekannte Menge in die Kanalisation gelaufen, weshalb die Feuerwehr die untere Umweltbehörde informierte.

Wie lange die Unfallaufnahme noch dauert, ist unklar.

Wie lange die Unfallaufnahme noch dauert, ist unklar.

Laut WDR staut sich der Verkehr in Richtung Oberhausen zwischen Köln-Dellbrück und dem Leverkusener Kreuz derzeit auf sechs Kilometern Länge. Nur ein Fahrstreifen ist demnach frei. Verkehrsteilnehmende müssen rund 45 Minuten mehr einplanen.

Der Verkehr wird an der Unfallstelle vorbeigeführt. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kölner Polizei ist vor Ort. Wie lange ihr Einsatz und die anschließende Bergung der beteiligten Fahrzeuge dauern, ist noch unklar. Die Feuerwehr war mit zehn Fahrzeugen und insgesamt 32 Kräften im Einsatz. (iri/nip)