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„Schon sehr interessant“FC-Neuzugang überrascht im Trainingslager

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In Kitzbühel überrascht Mittelfeldspieler Paul Okon-Engstler die FC-Reporter. Christian Löer und Uwe Bödeker sehen in ihm einen ernsthaften Konkurrenten für Isak Johannesson.

Neuzugang Paul Okon-Engstler hat bei seinem Start ins Trainingslager des 1. FC Köln gleich mal einen starken Eindruck hinterlassen.

Das wird in der ersten Folge des Podcasts „Wir waren klar besser“ deutlich, in dem sich FC-Reporter Christian Löer vom Kölner Stadt-Anzeiger und Uwe Bödeker von Express.de über die Geschicke der FC-Profis beim laufenden Trainingslager unterhalten.

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Der Mittelfeldspieler zeigte sein Können in einer engen Spielform. „Ohne sommerliche Vorschusslorbeeren verteilen zu wollen: Da war ich schon einigermaßen angetan“, sagt Löer. „Der hat einen guten linken Fuß und viele Ein-Kontakt-Pässe gespielt, das Geschehen ein bisschen sortiert. Das hat mir einen Flow gegeben, da zuzugucken. Das fand ich schon sehr interessant. Und er ist ein bisschen größer als ich angenommen hatte.“

Bödeker beobachtete beim australischen Nationalspieler ähnliche Momente: „So kleine Einblicke sind viel wert. Es gab so zwei, drei Aktionen, da haben selbst Mitarbeiter vom 1. FC Köln reagiert. Da flogen dann so Blicke hin und her. Man hat direkt gemerkt: Wow, guck dir das mal an. Ich hoffe, dass der funktioniert.“

Paul Okon-Engstler sorgt für Konkurrenzkampf im FC-Mittelfeld

Allerdings war der Weg bis zu diesen Trainingseinheiten für den 21-jährigen FC-Profi beschwerlich. „Nach der WM lag der erst einmal ein paar Tage mit Fieber im Bett. Da träumt man nach einer WM von einem anderen Urlaub“, erinnert sich Bödeker. „Dann kommt der hier ins Trainingslager und wird hier auch sehr gesteuert, das heißt, der muss sich erst mal rankämpfen. Aber als er auf dem Platz stand, waren das schon zwei, drei Aktionen, wo man sagt: Das kann was geben.“

Paul Okon-Engstler (r.) im Eins-gegen-Eins mit Reigan Heskey

FC-Neuzugänge uner sich: Paul Okon-Engstler (r.) im Eins-gegen-Eins mit Reigan Heskey

Löer erinnert sich beim Stichwort „Blicke“ an das Trainingslager des 1. FC Köln vor einem Jahr. Im österreichischen Waltersdorf hatte damals ein anderer junger Spieler für Furore gesorgt: „Da haben wir uns ja nicht mehr angeguckt und zugenickt, sondern da hatten nach fünf Trainingsminuten alle ihre Handys draußen und haben Videos gemacht, weil da nämlich ein junger Mann namens El Mala aufdrehte und einen nach dem anderen in den Winkel schraubte. Da waren wir ja fassungslos.“

Bei Okon-Engstler ist die Lage anders. „So fassungslos waren wir jetzt bei Okon-Engstler nicht. Das ist auch eine andere Position“, so Löer. Doch zu einer steilen These lässt sich der Leiter der Sportredaktion des Kölner Stadt-Anzeiger doch hinreißen: „Wäre ich jetzt Isak Johannesson, ich hätte das Gefühl, dass da ein Konkurrent ist, gegen den ich mich dringend wehren muss.“