Dejan Ljubicic ist in Österreichs Kader für die Weltmeisterschaft in Nordamerika nachnominiert worden. Der Schalker Aufstiegsheld krönt damit eine traumhaft verlaufene Rückrunde.
„Große Ehre“ für Ex-FC-ProfiDejan Ljubicic für WM nachnominiert

Schalkes Dejan Ljubicic mit der Zweitliga-Meisterschale.
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Dejan Ljubicic befand sich gerade im Urlaub, als ihn vom anderen Ende der Welt die wohl schönste Nachricht seiner Karriere erreichte. Der ehemalige Profi des 1. FC Köln wurde von Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick nachträglich in den Kader für die Weltmeisterschaft in Nordamerika berufen. Rangnick reagierte damit auf den Ausfall des Leipzigers Christoph Baumgartner, der sich beim Aufwärmen vor der Generalprobe gegen Tunesien (1:0) eine schwere Muskelverletzung zugezogen hatte.
Ljubicic brach seinen Aufenthalt in Kroatien kurzerhand ab, um am Donnerstag über Wien nach Los Angeles zu reisen. Für den Aufstiegshelden des FC Schalke 04 bedeutet die WM-Teilnahme die Krönung einer traumhaft verlaufenen Rückrunde. Nach seinem Wechsel aus Zagreb nach Gelsenkirchen im Januar trug der Mittelfeldspieler mit sieben Torbeteiligungen maßgeblich zur Bundesliga-Rückkehr des Revierklubs bei. Nun erfolgt auf der Weltbühne die Belohnung.
Es ist eine große Ehre für mich, mein Land bei der WM vertreten zu dürfen und bei diesem herausragenden Turnier dabei sein zu dürfen.
„Es ist eine große Ehre für mich, mein Land bei der WM vertreten zu dürfen und bei diesem herausragenden Turnier dabei sein zu dürfen“, sagte Ljubicic gegenüber unserer Redaktion. Der 28-Jährige gab offen zu, mit der Einladung nicht gerechnet zu haben: „Die kurzfristige Nominierung kam natürlich überraschend und ist umso schöner. Es warten spannende Tage auf mich“, sagte der neunmalige Nationalspieler, der letztmals im Herbst 2023 vom ÖFB-Team berücksichtigt wurde.
Österreich, das sein Quartier in Santa Barbara (Kalifornien) aufgeschlagen hat, startet am kommenden Mittwoch gegen Jordanien ins Turnier. Die weiteren Gegner in der Gruppe J sind der amtierende Weltmeister Argentinien (22. Juni) und Algerien (28. Juni).