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„Ganz große Wucht“Sky-Moderator Hellmann erklärt den Topspiel-Wucher beim FC

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Sebastian Hellmann im Rhein-Energie-Stadion.

Sebastian Hellmann im Rhein-Energie-Stadion.

In der laufenden Saison ist der 1. FC Köln bei Topspielen noch sieglos. Vor der Partie gegen den HSV hat sich nun Sebastian Hellmann, Moderator bei Sky, geäußert.

Für den 1. FC Köln gibt es eine spezielle Aufgabe. Das Team von Lukas Kwasniok verlor in der aktuellen Spielzeit sämtliche sieben Spiele, deren Anstoß samstags um 18.30 Uhr war.

Die nächste Chance, diese Negativserie zu durchbrechen, bietet sich am Samstag um 18.30 Uhr in der Begegnung mit dem Hamburger SV. Für den FC ist dies der achte Versuch, in einem Abendspiel Punkte zu holen.

Sebastian Hellmann kritisiert Kwasnioks Taktik

Die Vor- und Nachberichterstattung rund um die Partie wird von Sebastian Hellmann moderiert, der für den Sender Sky tätig ist. An seiner Seite wird das Experten-Duo Julia Simic und Lothar Matthäus die Übertragung gestalten.

In einem Interview mit „Express.de“ erläuterte Hellmann, weshalb der FC ungeachtet der Misserfolge häufig für das Topspiel nominiert wird. Der Klub wecke das Interesse der Leute und habe eine „ganz große Wucht“. Er nannte das Aufeinandertreffen von Köln und dem HSV ein „Traumspiel für alle Fußball-Romantiker“. Das berichtet .

Bei den Misserfolgen der Kölner erkennt Hellmann ein sich wiederholendes Schema. „Der FC ist am Anfang echt gut, kann mithalten, nutzt die ersten beiden guten Chancen nicht und am Ende verlieren sie. Das ist eben auch eine Wahrheit, die dazugehört. Die Chancenverwertung ist katastrophal.“ Er führte als Beispiel an, dass der Mannschaft ein Angreifer vom Typ Undav fehle. Ache habe zwar mit einem Fallrückzieher getroffen, doch Akteure wie Said El Mala ließen zu viele aussichtsreiche Chancen aus. Am Ende sei das eine Qualitätsfrage.

Auch die Vorgehensweise von Coach Lukas Kwasniok wurde vom Moderator kritisiert. Statt permanenter Positionswechsel plädierte Hellmann für ein stabiles Gerüst und klarere Strukturen in der Mannschaft. Jakub Kaminski diene als Beispiel: „Das ist ein super Spieler. Aber man sieht natürlich auch, wenn der die ganzen verschiedenen Positionen spielt, verliert er an Stärke, das ist ja völlig klar.“ Diese Ansicht vertritt laut Hellmann ebenfalls der Experte Lothar Matthäus: Kwasniok müsse für „mehr Struktur“ sorgen.

Die öffentlichen Statements des FC-Coaches wurden vom Sky-Moderator ebenfalls thematisiert. Kwasniok zog eine Parallele zum Premier-League-Verein Wolverhampton, welcher im Anschluss an eine ausgedehnte Pechsträhne wieder Siege einfuhr. Hellmann wies darauf hin, dass Kwasniok bei diesem Vergleich ausließ, dass Wolverhampton vorher einen Trainerwechsel vollzogen hatte. Trotzdem tue die „Farbe Kwasniok“ dem Klub gut und Sportchef Thomas Kessler habe zudem gewusst, wen er engagiert.

Hellmann gab eine deutliche Vorhersage für die Zukunft des Coaches ab. Die nächsten zwei Partien, in Hamburg und das folgende Derby, seien von entscheidender Bedeutung. Sein Urteil lautet: „Eines davon muss er gewinnen. Sonst wird das nichts.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.