Neuzugang Simpson-Pusey und Nachwuchsstürmer Schenten gehören dem FC-Kader an. Sportchef Kessler sondiert weiter Transfermarkt.
Wegweisendes Spiel in HeidenheimKwasniok will FC-Fußball „mit Herz“ sehen

Im FC-Kader für das Spiel in Heidenheim: Nachwuchsstürmer Fynn Schenten während einer Trainingseinheit an der Costa Blanca
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„Das wird kein Zuckerschlecken, da müssen wir unseren Mann stehen“, sagte Kölns Trainer Lukas Kwasniok am Donnerstag im Trainingslager in La Nucia, als er auf den Liga-Restart am Samstag (15.30 Uhr) beim 1. FC Heidenheim angesprochen wurde, an den die Kölner keine guten Erinnerungen haben: Am 18. Mai 2024 war nach einem indiskutablen Auftritt und einer 1:4-Niederlage an der Brenz der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte besiegelt.
Das ist knapp anderthalb Jahre her, doch für den FC steht nach einem jüngsten Negativlauf erneut einiges auf dem Spiel, will er nicht wieder tief in den Abstiegskampf geraten. Kwasniok möchte das verhindern, für den 42-Jährigen geht es vor allem um Grundtugenden. „Fußball ist Herz, Mentalität, Zweikampf, sich auch mal einen Cut holen“, betonte Kwasniok. „Doch ich glaube, dass wir gut gerüstet sind. Wir werden alles dafür geben, um Heidenheim in der Tabelle hinter uns zu lassen.“
Fußball ist Herz, Mentalität, Zweikampf, sich auch mal einen Cut holen
Die Ausgangslage vor dem Duell am Samstag ist angespannt. Die Kölner belegen mit 18 Punkten Platz elf, der Vorsprung auf die Abstiegsränge ist jedoch überschaubar. Heidenheim steht als Tabellen-17. unter erheblichem Druck und weist fünf Zähler Rückstand auf den FC auf. Für beide Mannschaften besitzt die Partie richtungsweisenden Charakter.
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In der Defensive sind die Kölner Sorgen bekanntlich am größten. Die Innenverteidiger Rav van den Berg und Joel Schmied weilten zwar mit in Spanien, steigen aber in Freitag in den Flieger Richtung Köln. Van den Berg ist gesperrt, Schmied nach seiner Muskelverletzung erst wieder im Februar einsatzfähig. Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey, erst vor wenigen Tagen von Manchester City ausgeliehen, wird laut Kwasniok zwar dem Kader angehören, aber – wenig verwunderlich – nicht von Beginn an auflaufen. „Wir tun gut daran, ihn erstmal ankommen zu lassen“, sagte Kwasniok über den 20-Jährigen, der kaum Spielpraxis hat und sich erst seit Dienstag im FC-Training befindet. Auch Nachwuchsstürmer Fynn Schenten (18) steht im Aufgebot.
Weitere Neuzugänge im Blick
Die Verantwortlichen arbeiten weiter an Verstärkungen. Besonders im Fokus steht dabei der frühere FC-Profi Sebastiaan Bornauw (26), derzeit bei Leeds United unter Vertrag. Der Innenverteidiger konnte sich in England bislang nicht nachhaltig durchsetzen, passt beim FC dennoch sehr gut ins Profil. „Wir sondieren den Markt und schauen, welche Möglichkeiten sich uns bieten“, sagte Sportdirektor Thomas Kessler. Kontakt gibt es offenbar zu mehreren Kandidaten für die Abwehr. „Der Transfermarkt bewegt sich noch und ich habe den Eindruck, dass jetzt ein bisschen Fahrt reinkommt.“ Auch auf der Abgangsseite sind Veränderungen möglich. Dies sei ein „völlig normaler Prozess“, so Kessler. Geplant seien aber eigentlich keine Abgänge.

