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WM 2022 Peinlicher Ausrutscher: TV-Kommentator beendet WM-Spiel frühzeitig

Schiedsrichter Matthew Conger spricht mit Frankreichs Nationalstürmer Kylian Mbappe auf dem Rasen. Conger greift Mbappe an die Schulter.

Fauxpas bei der WM 2022: Bei dem Spiel Frankreich gegen Tunesien moderierte ein französischer Kommentator die Begegnung ab, bevor Schiedsrichter Matthew Conger (r.) die Partie abgepifffen hatte.

Ein TV-Kommentator beendet ein Spiel während einer laufenden TV-Übertragung vorzeitig. Die Fans verpassen so spannende Schlussminuten.

Kuriose Szenen bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar: Der französische TV-Kommentator Grégoire Margotton moderierte die Begegnung zwischen Frankreich und Tunesien am Mittwoch bereits ab, obwohl die Schlussminuten der engen Partie in der Gruppe D noch liefen. Der übertragende Sender TF1 muss sich für den peinlichen Ausrutscher entschuldigen.

Der ehemalige Bayern-Abwehrspieler Bixente Lizarazu sagte in der Nachspielzeit der Begegnung nach einem Pfiff von Schiedsrichter Matthew Conger: „Wenigstens dieses Ende fühlt sich gut an.“ Die Partie zwischen Tunesien und Frankreich war bereits in der Nachspielzeit, die Nordafrikaner führten zu diesem Zeitpunkt mit 1:0.

WM 2022: TV-Kommentator mit peinlichem Fauxpas während Live-Übertragung aus Katar

Auch Kommentator Grégorie Margotton atmete auf und sagte: „Und weiter geht es nicht. Der Schiedsrichter erlöst uns alle nach diesem Ausgleichstreffer von Antoine Griezmann in letzter Sekunde. Wir sind gleich wieder zurück, mit allen Reaktionen der Franzosen.“

Anschließend geht TF1 in eine Werbeunterbrechung, in der letzten Einstellung davor ist zu sehen, wie sich der Unparteiische Conger ans Ohr fasst. Der Neuseeländer hatte die Begegnung nicht abgepfiffen, sondern sich mit dem Video-Assistenten beraten. Griezmann stand bei seinem vermeintlichen Ausgleichstreffer im Abseits, Tunesien gewann am Ende also doch mit 1:0.

WM 2022: Frankreich nach Niederlage gegen Tunesien im Achtelfinale gegen Polen

TF1 entschuldigte sich für den Fauxpas: „Wir waren sicher, dass es vorbei war“, sagte Moderator Denis Brogniart anschließend im TV-Studio. Anschließend veröffentlichte der Sender auch ein Statement: „Wir entschuldigen uns bei allen, die diesen Moment nicht live erleben konnten.“

Frankreich steht nach der Niederlage gegen Tunesien dennoch als Gruppensieger der Gruppe D im Achtelfinale und trifft dort auf Polen. Les Bleus haben gegen die Wertung der Begegnung Protest eingelegt, denn der Treffer Griezmanns soll zu Unrecht aberkannt worden sein. (shh)