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WM-Traum geplatztFoda mit Kosovo und Lewandowski mit Polen gescheitert

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Kosovo - Türkei

Calhanoglu am Ball.

Für Robert Lewandowski und den deutschen Coach Franco Foda ist die WM-Teilnahme geplatzt. Ihre Nationalteams unterlagen in den entscheidenden Playoff-Begegnungen.

Für den deutschen Coach Franco Foda und den polnischen Ausnahmestürmer Robert Lewandowski ist der Traum von der Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer beendet. Fodas Team, der Außenseiter Kosovo, unterlag am Abend knapp mit 0:1 (0:0) der türkischen Auswahl und verfehlte so die historische erstmalige Qualifikation. Auch Lewandowski wird nicht in Amerika dabei sein, da seine polnische Mannschaft eine 2:3 (1:2)-Niederlage in Schweden hinnehmen musste.

Die Türkei und Schweden konnten sich somit über die Playoffs für das erweiterte Turnier qualifizieren. Laut dpa wird dieses vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko sowie Kanada ausgetragen. An der Endrunde werden erstmalig 48 Nationalteams teilnehmen.

Kosovo vergibt gute Möglichkeiten

Somit sind nun 44 von 48 Teilnehmern für die Endrunde in Nordamerika bestätigt. Zwei weitere Startplätze werden in den interkontinentalen Playoff-Spielen in Mexiko vergeben. Dabei spielt Jamaika am späten Dienstagabend (23.00 Uhr) gegen die Demokratische Republik Kongo, während der Irak am Mittwochmorgen auf Bolivien trifft (5.00 Uhr/DAZN).

In einer intensiven und von Emotionen geprägten Begegnung erarbeiteten sich Foda und das kosovarische Team eine Vielzahl von Torchancen. Jedoch konnten sie sich für ihre erhebliche Anstrengung nicht belohnen, nur fünf Tage nach ihrem aufsehenerregenden 4:3-Erfolg in der Slowakei.

Die Mannschaft, zu der auch der Hoffenheimer Angreifer Fisnik Asllani gehört, verlor gegen die Türkei durch ein Tor von Kerem Aktürkoglu in der 53. Minute. Für die türkische Nationalmannschaft bedeutet dies die dritte WM-Teilnahme nach den Jahren 1954 und 2002. In der Gruppe D treffen sie auf die USA als Gastgeber sowie auf Australien und Paraguay.

Gyökeres schießt Schweden zur Weltmeisterschaft

Im wohl aufsehenerregendsten Spiel des Abends konnte sich Schweden durchsetzen. Die Tore erzielten Anthony Elanga (20.), Gustaf Lagerbielke (44.) und Viktor Gyökeres (88.). Für die polnische Auswahl reichten die Treffer von Nicola Zalewski (33.) und Karol Swiderski (55.) am Ende nicht aus. Der 37-jährige Lewandowski hat somit seine vermutlich letzte Gelegenheit auf eine WM-Teilnahme verpasst. Gyökeres war bereits im Halbfinale mit drei Toren erfolgreich gewesen.

Für die schwedische Mannschaft wird in der WM-Gruppe F auf die Niederlande, Japan und Tunesien treffen. Schon vor vier Jahren gab es eine Playoff-Begegnung zwischen Schweden und Polen, bei der sich damals das Team um Lewandowski durchsetzen konnte.

DFB-Team mit erfolgreicher WM-Vorbereitung

Zuvor hatten sich neben der DFB-Auswahl und dem amtierenden Europameister Spanien auch Belgien, England, Frankreich, Portugal, Kroatien, Norwegen, Schottland, Österreich, die Niederlande sowie die Schweiz direkt als europäische Teilnehmer qualifiziert.

Die deutsche Mannschaft trifft in der Vorrundengruppe E auf die Gegner Ecuador, Elfenbeinküste und den WM-Neuling Curaçao. In der Länderspielphase im März konnte die von Bundestrainer Julian Nagelsmann betreute Elf beide Testpartien für sich entscheiden. Einem aufsehenerregenden 4:3-Sieg in der Schweiz ließ sie einen 2:1-Erfolg zu Hause gegen Ghana folgen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.