Als TV-Experten sorgen Klopp und Müller für Aufsehen: In ihrer Wunschelf für die deutsche Elf verzichten sie auf Musiala.
Überraschung von Klopp & MüllerTV-Experten setzen Musiala auf die Bank, Undav soll spielen

Thomas Müller und Jürgen Klopp sind als TV-Experten bei der WM. (Archivbild)
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Jürgen Klopp und Thomas Müller haben in ihrer neuen Funktion als TV-Experten für MagentaTV für eine bemerkenswerte Aufstellungsempfehlung gesorgt. Vor dem WM-Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika präsentierte das Duo seine Wunsch-Startelf für den deutschen Auftakt gegen Curaçao – und verzichtete dabei auf einen der prominentesten DFB-Akteure: Jamal Musiala.
An seiner Stelle soll Deniz Undav in der Anfangsformation agieren. „Wenn alle fit sind, sehe ich Undav als exzellente Option. Er hat einfach einen Riecher. Ich habe mich auf diese Undav-Idee eingeschossen“, begründete Müller die Entscheidung. Klopp ergänzte: „Wir haben Undav ins Spiel gebracht, denn er kann auf der 10 spielen.“ Musiala, der nach seiner Wadenbeinverletzung zuletzt selten über die volle Spieldauer spielte, wird von den beiden als Einwechselspieler ab der 65. Minute angesehen. Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihr erstes Spiel am Sonntag (19.00 Uhr) in Houston gegen den WM-Neuling.
Auch Havertz und Tah in der Startelf der TV-Experten
Im Angriffszentrum sieht das Experten-Duo Kai Havertz, der in Aachen geboren wurde und lange für Bayer Leverkusen spielte. Dahinter sollen neben Undav auch Leroy Sané zum Einsatz kommen. Das zentrale Mittelfeld bilden in ihrem Vorschlag Felix Nmecha und Aleksandar Pavlovic.
In der Abwehrkette vor Torhüter Manuel Neuer würden Joshua Kimmich, Jonathan Tah von Bayer Leverkusen, Nico Schlotterbeck und David Raum auflaufen. Auf der Linksverteidiger-Position erwarten Klopp und Müller allerdings einen intensiven Konkurrenzkampf zwischen Raum und Nathaniel Brown.
Klopp und Müller als Fan-Magnete in Mexiko
Die Aufgabe von Müller und Klopp bei der WM für MagentaTV ist es, den Zuschauern die Perspektive eines Spielers (Müller) und die eines Trainers (Klopp) zu vermitteln. Ihre Bekanntheit wurde auch in Mexiko deutlich, als sie auf dem Weg ins Aztekenstadion laut TV-Aufnahmen von zahlreichen Anhängern angesprochen wurden. „Jürgen wollte Fotos machen, ich habe gesagt, weitergehen, sonst wird das nichts“, schilderte Müller. Klopp antwortete darauf scherzhaft: „In meinem Alter kann jedes Foto das letzte sein. Man muss alles mitnehmen.“ (dpa/red)
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