Neymars Genesung macht Fortschritte, doch sein Einsatz zum WM-Auftakt gegen Marokko bleibt mehr als fraglich.
Fortschritte bei NeymarWM-Auftakt für den verletzten Star aber unwahrscheinlich

Brasiliens angeschlagener Altstar: Neymar. (Archivbild)
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Die Rückkehr von Brasiliens Fußball-Ikone Neymar schreitet voran, doch seine Teilnahme am ersten WM-Gruppenspiel ist weiterhin fraglich. Laut einer Mitteilung des brasilianischen Verbands ergab eine MRT-Aufnahme, dass der verletzte Angreifer „gute Fortschritte“ mache, die „im erwarteten Rahmen liegen“. Dennoch wird eine Beteiligung am Spiel am Sonntag (0.00 Uhr/MESZ) gegen Marokko als unwahrscheinlich angesehen.
Der 34-jährige Angreifer, der von einer Wadenmuskelverletzung beeinträchtigt ist, wird „den geplanten Prozess der Genesung und des körperlichen Aufbaus fortsetzen“. Wegen dieser Blessur fehlte der Spieler des FC Santos schon in den letzten beiden Vorbereitungsspielen der brasilianischen Mannschaft vor der WM gegen Panama (6:2) sowie Ägypten (2:1).
Länderspiel-Pause seit mehr als zweieinhalb Jahren
Die Hauptlast in der Offensive der Seleção tragen bei diesem Turnier ohnehin Vinícius Júnior von Real Madrid sowie Raphinha vom FC Barcelona. Brasiliens Ambition ist der Gewinn des sechsten WM-Titels. Die erste Begegnung am kommenden Wochenende in New Jersey gegen den Afrikameister Marokko verspricht allerdings, eine Herausforderung zu werden.
Dass Neymar für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko berufen wurde, kam unerwartet, löste in Brasilien jedoch auch Jubel aus. Der Rekordtorschütze des Nationalteams bestritt sein letztes Länderspiel vor mehr als zweieinhalb Jahren. Der erfahrene Spieler erreicht derzeit bei weitem nicht die Bestform, die er zu seinen Zeiten beim FC Barcelona und Paris Saint-Germain hatte.
Erfahrung als Schlüsselfaktor für Ancelotti
Trotzdem stufte Nationalcoach Carlo Ancelotti den verletzungsanfälligen Superstar bei der Vorstellung des Kaders Mitte Mai als eine bedeutende Figur für das Team ein. Ancelotti betonte hierbei vor allem die umfassende Erfahrung Neymars sowie den Respekt, den er innerhalb der Mannschaft genießt. (dpa/red)
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