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Völlers klare AnsageDFB-Direktor zu Hotel, Rasen und drohendem Lagerkoller

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Rudi Völler

Rudi Völler sieht keinen Grund zur Sorge bei zwei schwierigen WM-Themen.

DFB-Sportdirektor Rudi Völler wischt Bedenken zum WM-Quartier beiseite und schließt Ausreden von vornherein aus.

DFB-Sportdirektor Rudi Völler sah sich bei seiner ersten Medienrunde im Quartier der Nationalelf in Winston-Salem sogleich mit heiklen Fragen konfrontiert. Er nahm Stellung zur Beschaffenheit der WM-Unterkunft, der Gefahr eines Lagerkollers und dem Zustand des Rasens im Trainingsstadion.

Über das deutsche Mannschaftshotel, The Graylyn Estate, gab es bereits zahlreiche Berichte, die von „Pracht-Herberge“ bis „Geisterschloss“ reichten. Ebenso wurde rasch die typische Turnierbefürchtung laut, dass die Abgeschiedenheit in North Carolina bei den Fußballprofis bald für Langeweile sorgen könnte.

Rudi Völler über WM-Hotel und Lagerkoller

Völler zerstreute jegliche Bedenken. „Ich habe schon vor einigen Monaten gesagt, das ist jetzt kein Luxusresort, aber es ist total angenehm. Wir sind unter uns“, äußerte der 66-Jährige. Der Sportdirektor garantierte, man habe für die Akteure „einiges gemacht, dass sie sich auch dann zwischen den Trainingszeiten beschäftigen können“.

Ein wesentlicher Pluspunkt, den auch Bundestrainer Julian Nagelsmann hervorhob, seien die geringen Distanzen zwischen Hotel und Trainingsgelände. Falls die Weltmeisterschaft für die DFB-Auswahl zu einem Misserfolg wird, will Völler keinesfalls Ausreden zulassen. „Also es wird, egal, wie weit es geht, niemals eine Entschuldigung sein, dass vielleicht das Trainingsgelände oder das Trainingszentrum nicht gut genug waren“, sagte er.

Fußball-Weltmeisterschaft - Winston-Salem

Über das deutsche WM-Hotel wird schon jetzt viel diskutiert.

Die Diskussion um einen Lagerkoller ist für Völler, der seit 1986 seine fünfte WM als Spieler, Trainer oder Sportdirektor erlebt, ohnehin nicht mehr zeitgemäß. Der maßgebliche Unterschied zu seiner Zeit als Aktiver sei die Technik: „Wir hatten damals kein Internet. Wir hatten keine Handys. Es gab auch kein deutsches Fernsehprogramm. Das war früher komplizierter, glauben Sie mir. Also Lagerkoller, wie wir es früher mal kennen, das gibt's heute überhaupt nicht mehr“, argumentierte Völler.

Im früheren DFB-Camp in Malente, wo sich beispielsweise die Weltmeister von 1974 vorbereiteten, habe es nicht einmal einen Pool gegeben. Und bezüglich der Sportschule in Norddeutschland merkte Völler an: „Selbst wenn da ein Pool gewesen wäre, muss man nicht noch mal hin“.

Völler zur Qualität des Trainingsplatzes

Schon die erste Trainingseinheit der DFB-Auswahl auf dem Platz der Wake Forest University hat auf dem Grün deutliche Abnutzungserscheinungen hinterlassen. Die Befürchtung, dass der spezielle Rasen, der sich von europäischen Grassorten unterscheidet, zu einem WM-Problem werden könnte, kam schnell wieder auf. Auch während der Klub-WM im Vorjahr gab es in den USA bereits Rasen-Diskussionen.

Völler erkennt jedoch keinen Anlass für einen Gras-Alarm. „Ja, man braucht Wasser. Das ist bei diesen Temperaturen dann schon nicht nur zum Trinken, sondern auch auf dem Platz“, erklärte er. Die Greenkeeper an der Universität würden exzellente Arbeit verrichten. „Die Leute hier geben sich unglaubliche Mühe“, äußerte Völler.

Rasen im DFB-Trainingsstadion

Der Rasen in den USA hat eine andere Beschaffenheit als auf europäischen Fußball-Plätzen.

Für die Partien der Weltmeisterschaft müssen sich die Nationalspieler auf vergleichbare Gegebenheiten mit einem stumpfen Belag einstellen. „Natürlich kann es ruhig auch manchmal ein bisschen härter sein. Es kann auch mal ein bisschen trockener sein. Das wird dann in den Stadien auch ähnlich sein“, sagte Völler. Man habe „nichts zu lamentieren“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.