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Sieg, Shakira und ChaosDie internationale Presse zum WM-Auftakt in Mexiko

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WM 2026 - Mexiko - Südafrika

Die mexikanischen Fans feiern den Auftaktsieg.

WM-Auftakt in Mexiko: Auf einen Heimsieg und eine gefeierte Shakira folgt internationale Kritik an der Organisation.

Mexiko, einer der Mitausrichter, hat sein Auftaktspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit 2:0 (1:0) gegen Südafrika gewonnen. Im Vorfeld der Partie fand im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt die Eröffnungszeremonie statt, bei der auch die Sängerin Shakira einen Auftritt hatte. Das Echo in der internationalen Presse auf den Turnierbeginn ist allerdings uneinheitlich.

Für die Unterhaltung sorgte die kolumbianische Künstlerin Shakira, während das mexikanische Team auf dem Spielfeld eine überzeugende Leistung zeigte. Sie trug das offizielle WM-Lied „Dai Dai“ vor und erhielt dafür viel Lob. Die Publikation „El Universal“ schrieb, die „legendäre Shakira“ habe mit ihrer Performance „einmal mehr bewiesen, dass ihre Hüften nicht lügen“.

Mexikos Medien feiern den Auftaktsieg

Die dortigen Medien reagierten erwartungsgemäß euphorisch. Das Sportmagazin „ESTO“ hob hervor, dass die Nationalelf mit drei Zählern und „voller Zuversicht“ in die Weltmeisterschaft gehe. Von einer „echten Party-Stimmung“ in der Arena sowie einem Beginn „auf dem rechten Fuß“ berichtete „Mediotiempo“.

Organisatorische Mängel in der Kritik aus Großbritannien

Aus dem Vereinigten Königreich kamen wesentlich kritischere Töne. Der „Guardian“ beanstandete eine „chaotische Organisation“ im Umfeld des Aztekenstadions. Die Publikation führte als konkrete Beispiele Verkehrschaos, unzureichende Wegweiser und nicht verfügbares WLAN an. Als möglicher Grund dafür wurde die Entscheidung von Gianni Infantino genannt, das Turnier ohne ein lokales Organisationskomitee auszurichten. Die „Daily Mail“ erwähnte ebenfalls einen „Hintergrund von Chaos, das das Turnier zu gefährden droht“.

Europa: Zwischen Euphorie und Wehmut

Weitere europäische Zeitungen zeigten sich angetan von der Stimmung. So schrieb die spanische „Marca“: „Mexiko lässt das Aztekenstadion mit einem guten Sieg zum Auftakt ihrer Weltmeisterschaft tanzen“. Die „NZZ“ aus der Schweiz bewertete die Zeremonie als „beschwingt, aber nicht originell“ und bezeichnete die Arena als den „heimlichen Star“.

Die „Gazzetta dello Sport“ aus Italien zog eine Parallele zum „Jahrhundertspiel“ zwischen Italien und Deutschland, das 1970 am selben Ort stattfand, und beschrieb das Eröffnungsmatch als „unterhaltsam und spektakulär“. Im Gegensatz dazu sah die südafrikanische „Times Live“ eine ernüchternde Vorstellung ihres Teams, das zwei Platzverweise erhielt und „von der großen Bühne und dem Anlass eingeschüchtert“ gewirkt habe. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.