Im Endspiel gegen Spanien versuchte Lionel Messi mit energischen Gesten, den Schiedsrichter auf eine Regelwidrigkeit von Marc Cucurella aufmerksam zu machen.
Petzender SuperstarVerzweifelter Messi denunziert Gegenspieler im WM-Endspiel

Der argentinische Superstar Messi versucht, Cucurella (l.) beim Schiedsrichter zu verpetzen.
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Im WM-Finale 2026 zwischen Argentinien und Spanien, das die Spanier durch einen Treffer von Ferran Torres in der Verlängerung für sich entschieden, geriet Lionel Messi kurz vor Ende der regulären Spielzeit in eine Szene, die seine Aufmerksamkeit erregte. Mit seinem Verhalten wirft er ein schlechtes Licht auf sein sonst so sauberes Image.
Der argentinische Kapitän und achtmalige Weltfußballer versuchte, den Schiedsrichter auf ein Vergehen des spanischen Linksverteidigers Marc Cucurella aufmerksam zu machen. Cucurella hatte sich beim Wortwechsel mit Messi die Hand vor den Mund gehalten – eine Geste, die nach den Regeln der FIFA als unsportliches Verhalten gewertet werden kann und in manchen Fällen sogar eine Rote Karte nach sich zieht.
WM-Finale: Lionel Messi fordert Rot für Marc Cucurella
Die TV-Bilder zeigen, wie Messi energisch gestikuliert und den Unparteiischen auf den Vorfall hinweist. Cucurella, der sich die Hand vor den Mund hielt, reagierte gelassen, während die Situation die ohnehin bereits angespannte Atmosphäre des Endspiels weiter anheizte.
Messi, der in seinem mutmaßlich letzten großen Turnier alles für einen zweiten WM-Titel gab, ließ hier keinen Zweifel daran, dass er jedes Mittel nutzen wollte, um seiner Mannschaft einen Vorteil zu verschaffen.
Marc Cucurella unterstellt Lionel Messi „kindisches“ Verhalten
„Ich habe ihm lediglich mitgeteilt, dass seine Teamkollegen zu aggressiv sind. Ich habe nicht einmal bemerkt, dass sich meine Hand in der Nähe meines Mundes befand – ich habe sie sofort weggenommen“, schilderte Cucurella die Situation nach dem WM-Triumph. Und unterstellte Messi „kindisches“ Verhalten.
Europameister Spanien dominierte weite Teile des Endspiels in New York und sicherte sich damit den Titel. Argentinien wirkte über weite Strecken des Spiels ideenlos und konnte kaum Torgefahr entwickeln.
Vor diesem Hintergrund erscheint Messis Aktion wie der verzweifelte Versuch eines alternden Stars, das Ruder noch einmal herumzureißen. Der 39-Jährige, der bereits 2022 Weltmeister geworden war, wollte offenbar nichts unversucht lassen. Ob dies seinem Ruf als einer der größten Spieler aller Zeiten schadet oder ihn als kompromisslosen Kämpfer unterstreicht, wird die Zeit zeigen. (mbr)
