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Dämpfer für die BayernAlba Berlin gewinnt zweites Finalspiel und gleicht Serie aus

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FC Bayern München - Alba Berlin

Bayerns Isiaha Mike (links) und Justin Bean von Alba Berlin kämpfen um den Ball.

Alba Berlin schlägt Favorit FC Bayern in München und gleicht die Finalserie der Basketball-Bundesliga zum 1:1 aus.

Alba Berlin hat in der Finalserie der deutschen Basketball-Meisterschaft den Ausgleich gegen den Favoriten FC Bayern München erzwungen. Mit einem 86:79 (40:45)-Erfolg in München am Sonntag (14. Juni 2026) stellten die Hauptstädter die Best-of-Five-Serie auf 1:1. Vor 10.819 Anwesenden war der deutsche Nachwuchsakteur Jack Kayil mit 16 Zählern der Top-Scorer der Gäste. Aufseiten der Münchner reichten die 20 Punkte von Nenad Dimitrijevic nicht für den Heimsieg.

Die dritte Begegnung der Endspielserie ist für Mittwoch (20.30 Uhr) in der Hauptstadt angesetzt. Eine Vorentscheidung könnte dann bereits zwei Tage danach in der Max-Schmeling-Halle fallen.

Für Bayern die letzte Möglichkeit auf einen Saisontitel

Für das Team von Coach Svetislav Pesic stellt die Meisterschaft die einzige verbleibende Option auf einen Titel in dieser Spielzeit dar. In der Euroleague schieden die Münchner trotz großer Ziele vorzeitig aus, was die Entlassung von Weltmeister-Trainer Gordon Herbert zur Folge hatte. Ebenso blieb dem favorisierten Team im DBB-Pokal der Triumph verwehrt.

Der FC Bayern blieb in den Bundesliga-Playoffs bis zum Endspiel unbesiegt und feierte acht Erfolge in acht Partien. Im Gegensatz dazu hatte Alba Berlin einen weitaus mühevolleren Weg. Die Mannschaft von Coach Pedro Calles musste sowohl in der Viertelfinal- als auch in der Halbfinalrunde über die maximale Anzahl von fünf Begegnungen gehen.

Abwehr und Einsatzbereitschaft als spielbestimmende Faktoren

Im Kontrast zur ersten Finalpartie entfaltete sich eine von der Verteidigung dominierte Auseinandersetzung. Beiden Mannschaften gelang es, den Angriff des jeweiligen Kontrahenten effektiver zu stören. Folglich limitierten die Berliner die Hausherren im Auftaktviertel auf 18 Zähler. Nationalspieler Andreas Obst, der kürzlich mit einer Infektion zu kämpfen hatte, fand ebenfalls nur mühsam in die Begegnung und erzielte schlussendlich zwölf Punkte.

Beim ersten Aufeinandertreffen, welches München mit 102:94 für sich entschied, hatte Obst noch mit 33 Zählern brilliert. Dieser Wert markierte die zweithöchste Punktausbeute in einem BBL-Endspiel seit dem Start der digitalen Datenerfassung 1998. Einzig Isaiah Swann übertraf dies 2012 mit 36 Punkten für Ulm.

Wendepunkt nach der Pause durch Albas Comeback

Die Münchner lagen zur Pause mit 45:40 vorne, nachdem Justus Hollatz zum Ende des zweiten Spielabschnitts einen Distanzwurf verwandelt hatte. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch. Alba Berlin initiierte eine Aufholjagd und übernahm durch eine Serie von Dreiern die Führung.

In einer hart umkämpften Endphase bewiesen die Hauptstädter Nervenstärke und errangen den bedeutenden Sieg in der Fremde. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.