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Leverkusens Pokalspiel gegen KSCAuch Lucas Alario ist angeschlagen

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Leverkusens Stürmer Lucas Alario

Leverkusen – Die Parallelen sind schwer zu übersehen. Bayer 04 startet mit einem talentierten Kader und viel Euphorie herausragend gut in die Saison. Dann kommt der FC Bayern nach Leverkusen und gewinnt. Letztes Jahr war diese, damals unglückliche 1:2-Pleite, ein Kipppunkt der Saison. Ob das verheerende 1:5 gegen München von vor eineinhalb Wochen ein ähnliches Potenzial hat, wird sich in den anstehenden Englischen Wochen zeigen.

Derby als gefühlte Niederlage

Am Mittwoch (18.30 Uhr) empfängt die Werkself in der zweiten Runde des DFB-Pokals den Karlsruher SC in der Bay-Arena. Ein Heimspiel gegen den Tabellenachten der 2. Bundesliga, viel mehr Losglück hätte Leverkusen nicht haben können. Doch ist die Selbstsicherheit von Bayer 04 in den vergangenen Tagen eher geschrumpft. Das Unentschieden bei Betis Sevilla (1:1) und die gefühlte Derby-Niederlage beim 1. FC Köln (2:2) entsprechen nicht dem, was Leverkusen zuvor gezeigt hatte – auch wenn man keine saisonfüllende Konstanz von einer derart jungen Mannschaft erwarten kann.

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Trainer Gerardo Seoane verbreitete Zuversicht vor dem Pokalduell mit dem KSC, das Derby in Müngersdorf und der Ärger über die vielen vergebenen Chancen sollen am Mittwochabend keine Rolle mehr spielen. „Die Spieler waren natürlich gefrustet, wir haben zwei Punkte verloren. Aber wir haben es aufgearbeitet. Und die Mannschaft hat schon gezeigt, dass sie schnell wieder aufsteht und nach vorne schaut“, sagte der Schweizer am Dienstag.

Iker Bravo eine Option für den Kader

Einige Sorgen hat Seoane mit Blick auf die Verletzungsmisere. Patrik Schick (Bänderriss) und Karim Bellarabi (Muskelfaserriss) fallen wochenlang aus. Lucas Alario, Mittelstürmer Nummer zwei hinter Schick, muss den Tschechen mindestens für die nächsten vier Partien ersetzen. Das Problem: Auch der Argentinier ist angeschlagen, sein schon oft verletztes Knie ließ seit dem Derby kein vollständiges Mannschaftstraining zu. „Wir müssen vorsichtig sein“, sagte Seoane, der aber am Dienstag von einem Einsatz Alarios ausging. Eine Alternative für den Kader ist der erst 16 Jahre alte Spanier Iker Bravo aus der Leverkusener U19.