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30 Millionen Gebot?Wie es mit Alajbegovic bei Bayer 04 weitergehen soll

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Kerim Alajbegovic feiert mit der bosnischen Nationalmannschaft.

Kerim Alajbegovic feiert mit der bosnischen Nationalmannschaft.

Bayer o4 Leverkusen hat bei Kerim Alajgebovic die Rückkaufklausel aktiviert. Das hindert italienische Topklubs aber nicht daran, um den 18-Jährigen zu buhlen.

Im März hat Kerim Alajbegovic den italienischen Tifosi das Herz gebrochen. Als Teil der bosnischen Nationalmannschaft sorgte er in den Playoffs dafür, dass die Squadra Azzurra zum dritten Mal in Folge eine Fußball-Weltmeisterschaft verpassen wird.

Alajbegovic hinterließ in beiden Partien einen so starken Eindruck, dass nun eine ganze Reihe italienischer Klubs hinter dem 18-Jährigen her ist, der ab Sommer wieder bei Bayer 04 Leverkusen unter Vertrag steht. Erstligist AS Rom hat sein Buhlen nun offenbar intensiviert.

Der Hauptstadtklub habe Gespräche mit Klubvertretern und dem Vater des 18-jährigen Offensivspielers aufgenommen, berichtet die italienische Sportzeitung „Corriere dello Sport“. Demnach will die Roma den Transfer zur Priorität machen und sich im Wettbewerb mit Klubs wie SSC Napoli und AC Milan durchsetzen. Als Ablösesumme stehen 25 bis 30 Millionen Euro im Raum.

Treffen mit den Bayer-Verantwortlichen

Nach Informationen dieser Redaktion haben sich mehrere Klubs bei Alajbegovic und seiner Familie gemeldet. Diese will sich zunächst in Ruhe mit den Leverkusener Verantwortlichen besprechen, welche Pläne der Klub mit dem Offensivspieler in der kommenden Saison hat. Eine Rolle dürfte auch spielen, wer in der kommenden Spielzeit bei Bayer 04 als Cheftrainer auf der Bank sitzen wird.

Im vergangenen Sommer war der gebürtige Kölner für rund zwei Millionen Euro von der Leverkusener U19 zu RB Salzburg gewechselt. In Österreich machte er international auf sich aufmerksam. In 36 Pflichtspielen für RB erzielte der 18-Jährige bisher zwölf Tore und bereitete vier weitere vor, überzeugte in der Champions-League-Qualifikation und der Europa League und avancierte rasch zum Leistungsträger.

Ende März aktivierte Leverkusen eine Rückkaufoption, die sich auf sechs bis sieben Millionen Euro beläuft. Alajbegovic unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bis 2031. Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes sagte: „Kerim Alajbegovic hat die in ihn gesetzten hohen Erwartungen in Salzburg nicht nur erfüllt, er hat sie sogar in kürzester Zeit übertroffen.“ Der Spieler selbst gab bei der Bekanntgabe seiner Rückkehr eine klare Richtung vor. „Für mich ist es ein Sprung auf eine andere Ebene. Dieses Ziel habe auch ich“, sagte Alajbegovic, der Leverkusen als „Top-16-Klub in Europa“ einordnet, bei dem schon viele junge Spieler groß herausgekommen seien.

Bayer 04, so heißt es aus dem Verein, sieht Alajbegovic als festes Kadermitglied in der kommenden Saison. Neben den italienischen Klubs sollen auch Vereine aus England und Spanien den Spieler beobachten, der 2021 in die Leverkusener Jugend gewechselt war. Zuvor war er in der Jugend des 1. FC Köln ausgebildet worden. Auch Borussia Dortmund soll an einer Verpflichtung interessiert sein.